Boon Konto – Kontaktlos bezahlen mit dem Handy

Die Online Bezahl-App boon und ihre verschiedenen Zahlmöglichkeiten – das Konto-Angebot von boon für Privatkunden in Österreich

Wichtigste Fakten zu Boon:

  • Mit boon kontaktlos mit Android Smartphone und NFC zahlen
  • auer Kontoeröffnung: sofort, wenige Minuten
Boon im Test:

zum Test von Boon

Boon ist ein Produkt der seit dem Jahre 1999 agierenden und in Großbritannien hauptansässigen Wirecard Card Solution Ltd, bei welcher es sich um einen Software- sowie IT-Spezialisten für Lösungen im Bereich elektronischer Zahlungsdienste sowie verschiedenen Karten- und Kontenmodellen handelt. Und genau in diesen Bereichen sind auch die Leistungen des Konto-Angebots von boon anzusiedeln. Boon bietet in diesem Zusammenhang eine Plattform für E-Zahlungsgeschäfte via Smartphone oder anderen mobilen Endgeräten wie z.B. iPads. Somit ist boon als eine reine Bezahl-App zu verstehen, deren Leistungsspektrum in Zukunft jedoch – gemäß der Angaben des Anbieters – noch erweitert werden sollen. Zur Verfügung gestellt wird boon seit dem Jahre 2015. Transaktionen von Konto zu Konto geschehen bei boon via NFC – der so genannten Near Field Communication – die eine kontaktlose Übertragung von Zahlungsdaten zwischen zwei entsprechenden, mobilen Endgeräten ermöglicht. Ermöglicht wird diese Technologie durch das Vorhandensein zweier NFC-Chips innerhalb des Smartphones, iPads oder jeweiligen Zahlungsterminals. Über diesen werden über kurze Reichweite die etwaigen Transaktionsdaten, ähnlich wie via Bluetooth, miteinander ausgetauscht. Und das ohne, dass der Kunde hierfür zusätzliche Daten wie z.B. TAN-Nummern oder anderweitige Zugangs- oder Legitimierungsdaten eingeben muss. Boon kommt aber auch noch mit weitern Funktionieren wie z.B. P2P-Zahlungstransaktionen oder Gutschein-Funktionalitäten daher. Bei den P2P – oder: peer-to-peer – Zahlungsfunktionen genügt der Austausch von E-Mail-Adressen oder Telefonnummern, um eine entsprechende Transaktion durchführen zu können. Jene Transaktionen weisen vor allem den Vorteil auf, dass diese in Echtzeit geschehen. Boon markiert damit einen weiteren Schritt in Richtung des unkomplizierten und bargeldlosen Zahlens – das Angebot bezüglich des boon-Kontos soll daher innerhalb eines informativen Artikels einmal genauer untersucht werden.

Boon Konto

Vorteile:

  • Bezahlen mit dem Handy
  • Gratis Aufladen mit IBAN Überweisung

Nachteile:

  • Nur eine Mastercard Prepaid Karte, nur einsetzbar bei Mastercard Kassen und nur mit NFC Android Handys
  • Beladung des Kontos mit Kreditkarte kostet 1 % (bzw. mind. 1 Euro)
  • Nur Zahlungskonto, weitere Funktionen kommen erst 2018 (p2p Kredite z. B.)

Leistungen und Kosten des Kontos

Inkludierte Leistungen:

  • kostenlose Kontoführung im 1. Jahr, danach 0,99 Euro im Monat
  • inkludierte virtuelle Prepaid Mastercard, mit der unbar über das Android Smartphone bezahlt werden kann

Erträge:

Habenzinsen Girokonto:0,00 %
Habenzinsen Kreditkarte:
Bonus:

Kosten:

Sollzinsen:0,00 % – aktuell nur Guthabenkonto, Prepaid
Überziehungszinsen:
Kontoführungsgebühr:0,00 Euro im ersten Jahr, danach 0,99 Euro im Monat
Gebühr für Bankomatkarte:keine Karte
Gebühr für Kreditkarte:
Unbare Zahlung über NFC Tag des Android Smartphones, simuliert eine Mastercard Prepaid Karte. Bezahlung via Tap & Pay Funktionalität
Bargeldbehebung Bankomatkarte:nicht möglich
Unbare Bezahlung Bankomatkarte:nicht möglich
Bargeldbehebung Kreditkarte:nicht möglich
Unbare Bezahlung Kreditkarte:kostenlos im Euro Raum, außerhalb 1,25 % vom Betrag zum jeweils gültigen Wechselkurs

Boon bietet seinen Kunden vor allem kontaktloses Zahlen über mobile Endgeräte an. Hierfür ist allerdings ein NFC-fähiges Smartphone von Nöten. Entsprechende Modelle mit dieser Funktion sind jedoch bereits seit 2015 standardmäßig. Gezahlt werden kann z.B. von Smartphone zu Smartphone oder von Smartphone zu MasterCard PayPass Terminal. Hierbei handelt es sich um jene Terminals, über welche entweder in Geschäften oder öffentlichen Einrichtungen Zahlungen über die Bezahl-App von boon realisiert werden können. Hierfür muss das jeweilige Smartphone einfach an den etwaigen MasterCard PayPass Terminal gehalten werden und die betreffende Zahlung wird in Echtzeit ausgeführt. Um Zahlungen mit boon leisten zu können, muss das Konto jedoch erst mit Geld aufgeladen werden. Hierfür können z.B. ganz reguläre SEPA-Einzahlungen auf das boon-Konto geleistet werden. Des Weiteren kann aber auch über ein einen anderen boon-Account Geld auf das eigene boon-Konto geladen werden. Auch kann aktuell nur das tatsächlich auf dem boon-Konto befindliche Geld für Zahlungen verwendet werden, da boon derzeit noch keinerlei Kreditrahmen oder Überziehungsbeträge duldet. Dabei sind die Leistungen von boon im ersten Jahr der Nutzung gänzlich kostenfrei. Ab Nutzungsjahr Nummer zwei werden dem Kunden jedoch monatlich 0,99 Euro berechnet, für die dieser die vollumfänglichen Leistungen von boon nutzen kann. Insgesamt fallen für den Kunden somit jährlich 11,88 Euro für die Unterhaltung des boon-Kontos an. Je nach jeweiligem Upgrade können Kunden beim „Start“, „Basic“ oder „Plus“-Account verschiedene Leistungsumfänge nutzbar machen – bei letzterem Modell können monatlich bis zu 5.000 Euro auf das boon-Konto geladen und verbraucht werden. Denn boon ist gemäß der europäischen Richtlinien bezüglich Geldwäschepräventionen dazu verpflichtet, entsprechende Restriktionen wahrzunehmen. Bei der Aufladung des boon-Kontos selbst wird eine Gebühr von 1,00 Prozent des Aufladebetrags fällig, mindestens jedoch 1,00 Euro bei niedrigeren Beträgen, sollten Beträge über Kreditkarte aufgeladen werden. Aufladungen per SEPA-Überweisungen sind jedoch seit jeher kostenlos – die Bezahl-App boon ist demnach für Zahlungen in ganz Österreich sowie im gesamten, europäischen Raum kostenfrei nutzbar. Ausnahmen bilden hier Fremdwährungen wie z.B. GB-Pfund oder schwedische Kronen – in diesen Fällen wir dem Kunden nachträglich eine Gebühr von 1,25 Prozent des Umsatzbetrags berechnet.

Bankomatkarte & Kreditkarte

Bankomatkarte:keine
Kreditkarte:Mastercard Prepaid Karte

Das boon-Konto ist als virtuelle Bezahl-App mit einer integrierten, virtuellen Prepaid Karte zu verstehen, auf welche der Kontoinhaber Geld für das Durchführen von Bezahlvorgängen aufladen muss. Bezahlt werden kann mit dieser virtuellen Prepaid Karte dann entweder via NFC zwischen verschiedenen, mobilen Endgeräten oder über das MasterCard PayPass System. Bankomatkarten sowie auch die eigentliche Nutzung von Bankomaten sind für das System von boon nicht vorgesehen. Auch funktioniert mit boon nicht die Transaktion zwischen virtueller Prepaid Karte und Bankomaten. Die Bereitstellung von MasterCard PayPass Terminals ist jedoch flächendeckend – mindestens genauso flächendeckend wie die von Bankomaten herkömmlicher Banken. Vorhanden sind derartige Terminals in der Regel in vielen Geschäften oder öffentlichen Einrichtungen, die das boon-Konto für Bezahlungen via NFC nutzbar machen. Auch sind von boon keine physischen Kreditkarten erhältlich, da der Zahlungsdienstleister bislang keinerlei Kreditrahmen gewährt – ab November 2017 möchte boon jedoch seine Angebotspalette diesbezüglich erweitern und jene um das Angebot von Mikrokrediten via virtueller Kreditkarte vergrößern. Geplant ist es ab dann, dass Kunden von boon Einkäufe über ihren boon-Account tätigen zu können, die das Aufladevolumen ihres boon-Kontos übersteigen. Die fehlenden Beträge werden dann vom Kunden zu einem späteren Zeitpunkt wieder beglichen.

Service & Kontakt zu Boon

Boonpayment – powered by Wirecard
kontakt@boonpayment.com
Telefon: 0316 375001
Montag bis Samstag 08.00 – 20.00 Uhr.
www.boonpayment.com

Da der Anbieter boon eine Internetpräsenz unterhält, können Kunden sowie auch Nichtkunden über diese Informationen zu häufig gestellten Fragen unter der Rubrik „FAQ“ einholen. Weiterführende Fragen können aber auch an das Service-Team selbst gestellt werden. Hierfür muss jedoch ein entsprechender Account bei boon vorliegen – aus Sicherheitsgründen gewährt boon nur dem Inhaber des Accounts selbst das Gespräch mit dem Support-Team. Zur Identifizierung sollte der boon-Kunde dann stets etwaige Daten wie z.B. Vor- und Nachname, seine Handynummer sowie die Antwort auf die jeweilige Sicherheitsabfrage bereitlegen. Für Kunden in Österreich ist eine Servicenummer unter +43 (0) 316 375001 angegeben, unter welcher das Support-Team von boon montags bis samstags von 08:00 bis 20:00 Uhr erreicht werden kann. Des Weiteren können sich Kunden aber auch über das Kontaktformular an den Support von boon wenden. Die Kosten für den Telefonanruf bei boon entsprechen dabei den Gebühren des individuellen Telefonanbieters für lokale Festnetzgespräche. So können über die E-Mail-Adresse kontakt@boonpayment.com Informationen jeglicher Art bezüglich des boon-Accounts oder des Anbieters und etwaigen Neuerungen eingeholt werden. Auch bietet boon zusätzlich noch eine Notrufnummer, um den eigenen Account im Not- oder Betrugsverdachtsfall sperren zu können – jene Karten- oder Kontosperrung ist unter 00800/94 73 22 70 möglich und ist kostenfrei.

Eröffnung von Boon

  • Privatperson mit Hauptwohnsitz u. Lebensmittelpunkt in Österreich
  • Für späteres Upgrade wird amtlicher Lichtbildausweis und Dokumente zur Feststellung des Wohnsitzes benötigt

Um das boon-Konto einrichten zu können, muss der potentielle Kunde mindestens 18 Jahre alt sein. Zur Einrichtung selbst muss sich zunächst die etwaige boon-App auf das mobile Endgerät heruntergeladen werden. Ist dies getan, geschieht die Registrierung dann über die eigene Telefonnummer – zusätzlich müssen noch ein Passwort, welches der Kunde selbst wählt, eine PIN sowie eine individuelle Sicherheitsabfrage für den Abschluss des Registrierungsvorganges eingegeben werden. Boon verlangt zudem aber noch über weitere Informationen vom betreffenden Kunden, um das Konto vollumfänglich nutzen zu können. Hierunter fallen aus sicherheitstechnischen sowie rechtlichen Gründen auch Angaben zur Person und anderen, vorhandenen Kredit- oder Kontokarten bei zusätzlichen Betreibern. Ist dieser Legitimierungsprozess abgeschlossen, muss das entsprechende Paket vom Kunden gewählt werden. Zur Verfügung stehen hier die bereits erwähnten Modelle „Start“ sowie „Basic“ und „Plus“. Erst ab dem „Basic“-Paket funktioniert überhaupt das kontaktlose Zahlen via NFC. Ab „Basic“ können Kunden zum einen Einzahlungen per SEPA-Überweisung empfangen oder Auszahlungen versenden. Des Weiteren gibt es hier auch noch die „automatisches Aufladen“-Funktion, bei welcher das entsprechende Guthaben ab einem selbstgewählten Zeitpunkt immer wieder aufgeladen wird, so dass das Konto stets für Einkäufe in Verbindung mit kontaktlosem Zahlen verwendet werden kann. Für größere Beträge ab 5.000 Euro monatlichem Umsatz muss der „Plus“-Account abgeschlossen werden – dieser eignet sich vor allem für das kontaktlose Zahlen größerer Beträge via mobiles Endgerät. Sind alle Punkte abgeschlossen, steht boon in ganzem Umfang für Transaktionen über NFC-Terminals wie z.B. MasterCard- oder MasterCard PayPass Terminals zur Verfügung.

Und so funktioniert die Eröffnung von Boon mit der Android Smartphone App:

Dauer der Kontoeröffnung: Wenige Minuten – ca. 5 Minuten

Kontowechsel zu Boon?

Einen direkten Kontowechselservice wird vom Anbieter boon nicht angeboten. Da es sich um eine reine Bezahl-App handelt und Guthaben entsprechend aufgeladen werden müssen, ist dies auch gar nicht notwendig. So geschieht ein Kontowechsel in diesem Fall durch den Download der eigentlichen App, im nächsten Schritt kann nach der Kontoeröffnung das Guthaben vom Altkonto per NFC auf das neue Konto von boon übertragen werden, das funktioniert im Übrigen auch mit Guthaben auf Girokonten, die dann ganz einfach und bequem per SEPA-Überweisung auf das neue Konto von boon übertragen werden können. Da das Konto von boon nicht lastschriftfähig ist, müssen entsprechend dieser Thematik auch keinerlei Umänderungen bezüglich bestehender Lastschriften auf den neuen boon-Account getätigt werden. Für den Wechsel vom Altkonto zu boon ist demnach jeder Kunde selbst verantwortlich – gleiches gilt im Übrigen für den Wechsel von einer alten Bezahl-App bei einem anderen Anbieter zur neuen Bezahl-App von boon.

Boon – Bilder & Videos

Sie sehen hier ein paar Screenshots zu Boon:

Über Boon

Im Zuge des sich ständig erweiternden Angebot und der Expansion außerhalb Europas wird das Angebot von boon für eine immer größer werdende Anzahl an Nutzern zugänglich. Diesbezüglich bietet boon mittlerweile auch ein eigenes Sicherheitskonzept, welches das kontaktlose Zahlen via App fortlaufend sicherer machen soll. Jede Transaktionszahlung wir demnach verschlüsselt übertragen – hinzu kommt, das bei jedweder Transaktionszahlung auch eine individuelle PIN abgefragt wird. Das soll vor allem den Zugriff von Drittpersonen auf die Bezahlfunktion verhindern. Zudem können die Leistungen von boon auch nur mit einem einzigen, dafür authentifizierten Gerät genutzt werden, für welches im Voraus vom Benutzer Limits festgelegt werden. Die Sicherheitsmerkmale sowie auch das Leistungsspektrum als Solches soll vom Newcastler Unternehmen boon gegen Ende 2017 und Anfang 2018 weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, gemäß den Aussagen der boon-Anbieter, das Konto auch für das virtuelle Shopping mit Kreditrahmen im Netz oder in Ladengeschäften mit MasterCard oder MasterCard PayPass Terminal fit zu machen.

Boon zusammengefasst

Das Angebot von boon eignet sich vor allem für diejenigen, die oftmals die Möglichkeit des mobilen Zahlens per App nutzen wollen. Die App ist dabei günstig zu unterhalten und funktioniert relativ unkompliziert. Indem der Kunde Geld auf das Konto von boon lädt, kann dieses zum kontaktlosen Shopping in allen Geschäften in Österreich und Europa genutzt werden, die über einen entsprechenden MasterCard PayPass Terminal verfügen. Natürlich können Transaktionen auch zwischen mobilen Endgeräten durchgeführt werden. In Anbetracht dessen, dass der Anbieter boon sein Angebotsspektrum sogar noch um eine virtuelle Kreditkarte erweitern möchte, wird dieser innerhalb der kommenden Monate und Jahre sogar noch an Nutzern zulegen. Kontaktloses Zahlen und das überall und ohne Bankomat sowie auch ohne das Beantragen von Bankomatkarten oder Kreditkarten, die unter Umständen verloren gehen können – so kann das Geschäftsmodell des App-Kontos von boon treffend zusammengefasst werden.

Alternativen zu Boon

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News zu boon:

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Alle Angaben ohne Gewähr, Stand Oktober 2017

 

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