Studentenkonto Vergleich 2017

Studenten haben es gut – sie bekommen ein gratis Studentenkonto

Studenten sind die guten Kunden von morgen. Das erhoffen sich zumindest die Banken, denn sie bieten für Studierende ein gratis Girokonto an und locken mit verschiedenen Eröffnungsgeschenken und anderen Bonifikationen. Für Studenten ist es also eine einfache Gelegenheit ein gratis Girokonto zu erhalten, dennoch sollte man die Wahl des passenden Girokontos gut überlegt treffen.

In den verschiedensten Studentenkonten sind grundsätzlich immer folgende Leistungen enthalten:

  • gratis Kontoführung
  • gratis Bankomatkarte
  • gratis Online- und Smartphone Banking

Die Zinsen sind meist um eine Spur besser als bei einem Gehaltskonto. Einen Überziehungsrahmen gibt es meist nach individueller Vereinbarung. Da keine regelmäßigen Eingänge am Studentenkonto vorhanden sind (außer von den Eltern) werden die Banken diese Konten eher ohne Überziehungsrahmen führen wollen bzw. nur eine geringe Überziehung zulassen

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Wie Sie aus dem Studentenkonto Vergleich ersehen können, gibt es viele Banken mit gratis Studentenkonten. Die Kontoführung ist hier stets kostenlos bis zu einem bestimmten Alter. Die Haben- und Sollzinsen sind meist besser als bei einem normalen Girokonto, aber für die meisten Studenten wohl kein wirkliches Vergleichskriterium. Die Bankomatkarte ist im Studentenkonto meist noch beinhaltet, während die Kreditkarte im Regelfall nicht mehr dabei ist. Manche Banken bieten den Studenten hier die Möglichkeit an, dass eine Studenten-Kreditkarte im 1. Jahr kostenlos dabei ist und ab dem 2. Jahr zum halben Preis. Nur die Easybank bietet Studenten auch eine gratis Kreditkarte an, da muss aber ein regelmäßiger Gehaltseingang stattfinden, damit auch die Kreditkarte kostenlos ist.

Auch Studenten benötigen ein Girokonto um am Geldleben teilnehmen zu können – Banken versüßen einem den Einstieg gerne mit einem kleinen (Geld)-Geschenk.

Warum bieten Banken gratis Konten für Studierende an?

Es ist ganz einfach, warum Banken dies tun? Die Wechselrate ist bei Banken in Österreich äußerst gering und so erhoffen sich Banken, dass sie so in den ersten Jahren Kunden an sich binden, welche später zu einer zahlungskräftigen Kundschaft werden. So werden Jugendliche und Studierende über einige Jahre hinweg subventioniert und wenn diese dann im Erwerbsleben stehen, wird das Girokonto auf kostenpflichtig umgestellt. Nur wenige Erwachsene wechseln danach auch tatsächlich ihren Girokontoanbieter und so macht es sich für die Banken über den gesamten Kundenlebenszyklus gesehen auch Sinn, dass sie in den ersten Jahren ihre neuen Kunden subventionieren und mit tollen Einstiegsangeboten locken.

Worin liegen die Unterschiede zwischen einem Gehaltskonto und einem Studentenkonto?

Die Funktionsweise zwischen einem Gehaltskonto und einem Studentenkonto unterscheidet sich im Regelfall nicht, wobei manche Banken wie z. B. die Erste Bank und Sparkassen haben doch auch wieder spezielle Angebote beim Studentenkonto wie z. B. dass  die Bankomatkarte in Kombination mit dem internationalen Studentenausweis angeboten wird. Wo gibts aber sonst noch Unterschiede zwischen einem Gehalts- und Studentenkonto?

  • Von Studenten wird kein regelmäßiges Einkommen erwartet bzw. verlangt
  • Das Studentenkonto ist so gut wie bei jeder Bank kostenlos und darin enthalten ist die kostenlose Kontoführung und eine kostenlose Bankomatkarte. Auch für Kreditkarten gibt es meist Sonderkonditionen, wenn auch nur selten dauerhaft kostenlos
  • Mit einem Überziehungsrahmen sieht es eher schlecht aus. Nur ein geringer Rahmen ist meist möglich.
  • Die Zinsen sind meist ein wenig besser als bei Gehaltskonten, aber meist kein wichtiges Entscheidungskriterium
  • Geschenke, Geschenke, Geschenke: Banken bieten oftmals interessante Geschenke für Neukunden an, wenn man Student ist.

Voraussetzungen für ein Studentenkonto

Die Bank möchte natürlich sehen, dass man noch Student ist und so verlangt diese eine Inskriptionsbestätigung. Die Bestätigung wird bei bestehender Kundenbeziehung meist auch einmal jährlich verlangt um festzustellen, ob jemand noch immer Student ist. Wie lange das Studentenkonto auch tatsächlich bezogen werden kann, hängt von der Bank ab. Früher war das maximale Alter bei 30 Jahren, in den letzten Jahren wurde aber dieses Alterslimit nach unten festgesetzt und so bieten Banken ein gratis Studentenkonto meist nur noch bis zu einem Alter von 26 bzw. 27 Jahren an.

Wer einen Überziehungsrahmen möchte und/oder eine gratis Kreditkarte muss über ein regelmäßiges Einkommen verfügen. Wer dies nicht anbieten kann, der erhält keinen oder nur einen geringen Überziehungsrahmen. Bei der Kreditkarte ist es genauso. Bei der Easybank erhalten Sie eine gratis Kreditkarte dazu, wenn Sie über regelmäßige Einkommen verfügen aus einem Arbeitsverhältnis. Bei anderen Banken ist es meist so, dass Sie eine Kreditkarte im ersten Jahr gratis erhalten, danach aber die halbe Jahresgebühr bezahlen müssen. Alternativen dazu wären z. B. eine Prepaid Kreditkarte, welche es ebenfalls sehr günstig bereits gibt. Dazu machen Sie am besten einen Vergleich von verschiedenen Prepaid Kreditkarten.

Welches Studentenkonto ist nun das richtige Konto für Sie?

Wenn Sie sich vor Augen halten, dass Sie sich nicht in einen Lock-In bewegen und jederzeit bereit sind Ihr Girokonto zu wechseln, ist es auf gut österreichisch ghupft wie ghatscht, für welches Konto Sie sich auf Grund der Konditionen entscheiden. Die Angebote sind sich alle sehr ähnlich, einzig der Willkommensbonus in Form von Cash oder eines Geschenks unterscheidet sich bei den Banken.

Wenn Sie sich die Arbeit antun möchten, können Sie natürlich immer wieder verschiedene Studentenkonten bei den verschiedensten Banken eröffnen und dabei das Willkommensgeschenk abstauben. Ob sich das aber wirklich auszahlt, muss jeder für sich entscheiden.

 

 

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