DKB gratis Konto: Für Neukunden nur noch ab 700 € Eingang kostenlos

Die DKB passt nun auch ihr bestehendes gratis Girokonto den neuen Marktgegebenheiten an. War das Konto bislang für alle Privatkunden kostenlos, so ist es mit dem heutigen Tag, 14. September 2022, nur noch für Neukunden dann kostenlos, wenn ein monatlicher Eingang von 700,00 Euro passiert. Dabei ist es weiterhin egal, woher dieser Eingang stammt. Das ist der große Unterschied zu vielen österreichischen Angeboten, denn die verlangen in der Regel stets eine bezugsauszahlende Stelle (siehe DADAT Bank, easybank, Anadi Bank).

Bestandskunden

Für Bestandskunden, also all jene die bereits bei der DKB sind, für die ändert sich nichts. Das Girokonto bleibt auch bei diesen weiterhin kostenlos, auch wenn kein Mindesteingang von 700 Euro stattfindet.

Neukunden: 4,50 Euro pro Monat, wenn kein Eingang von 700 Euro

Hier die wichtigsten Fakten zum DKB Girokonto für all jene, die nach dem 14.9.2022 ihr Girokonto eröffnen:

  • Das DKB Girokonto ist weiterhin kostenfrei, jedoch müssen 700 Euro im Monat darauf eingehen, egal aus welcher Quelle (Dauerauftrag von einem anderen Girokonto ist die einfachste Lösung, diese 700 Euro können natürlich mit einem weiteren Dauerauftrag auch wieder zurück überwiesen werden)
  • Wenn der monatliche Mindestgeldeingang nicht eingeht, kostet das Girokonto 4,50 Euro im Monat. Die Kontoführungsgebühr wird Anfang des Folgemonats abgebucht.
  • 3 Monate Probezeit: In den ersten 3 Monaten nach Kontoeröffnung fallen allgemein keine Kontoführungsgebühren an
  • Das Girokonto u18 ist weiterhin kostenlos
  • Vorteile für junge Erwachsene: Bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres wird unabhängig vom Mindestgeldeingang automatisch der Aktivstatus verliehen. Die Kontoführungsgebühr entfällt sogar bis zur Vollendung des 28. Lebensjahrs – ebenfalls unabhängig vom Mindestgeldeingang.
  • Zusatzkonten werden auch kostenpflichtig. Diese kosten 2,50 Euro im Monat.

DKB jetzt wie Comdirect oder ING in Deutschland

Diese Veränderung bei den Kontogebühren ist nun nichts besonderes, wenn der deutsche Markt betrachtet wird. Denn die beiden härtesten Mitbewerber dort, die Comdirect und die deutsche ING haben bereits vor mehreren Monaten genau diesen Schwenk durchgeführt. Auch bei diesen beiden Banken gilt, dass das Girokonto nur dann kostenlos ist, wenn ein Mindesteingang von 700 Euro stattfindet.

DKB in Österreich

Das Angebot der DKB ist in Österreich noch immer ein absolut interessantes Angebot, denn der Mindesteingang von 700 Euro ist mit einfachen Daueraufträgen (einmal hin und ein paar Tage später wieder zurück auf ein Konto der Wahl) sehr schnell erreichbar. Ärgerlich ist der Punkt der kostenfreien Bargeldbehebungen in Österreich. Viele österreichische Bankomaten haben in den letzten 3 Jahren Gebühren eingeführt für Behebungen mit ausländischen Karten. Dazu gehört auch die Visa Karte der DKB. Nur noch wenige Banken wie z. B.

  • BAWAG P.S.K. (inklusive Bankomaten in den SPAR-Lebensmittel-Filialen)
  • DenizBank
  • Vakifbank
  • VKB Bank

In diesem Beitrag wird die Bankomatgebühr in Österreich behandelt.

Als richtig interessante Alternative ist und bleibt wohl das N26 Konto auch hier in Österreich. Kein Mindesteingang, kein Mindestsaldo.

5 Kommentare
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Die DKB bietet vieles, das manche österreichischen Banken nicht richtig hinkriegen (wollen). Die Unterstützung von Google Pay, anstatt Android Pay über eine schlecht umgesetzte eigene App. Auch mit Bluecode haben österreichische Volksbanken und zB Bank99 oder SchellhammerCapital, (ARZ Banking) Probleme (bestätigt vom Bluecode Support). Die Kreditkarte der DKB im Nicht-EU-Ausland ist sowieso ein Segen. Wo ich derzeit in Österreich an die Grenzen stoße ist jedoch die Akzeptanz von VISA-Karten. Besonders bei kleinen Händlern sind die nicht beliebt. Da hilft es auch nicht, wenn es sich um VISA-Debit-Karten handelt. Mastercard-Debit-Karten der österreichischen Bank werden hingegen akzeptiert.

Zuletzt bearbeitet 7 Tage her von Christoph Falb

Ich glaube dieses Gleichgewicht hat sich verschoben, seit praktisch alle Banken in Österreich Mastercard-Debit-Karten eingeführt haben. Außerdem sind Visa-Gebühren für die Händler meines Wissens nach höher als bei Mastercard. Das letzte Mal, dass ich gescheitert bin war bei einer Trafik im Donauzentrum. Dass es sich um kein technisches Problem gehandelt hat, habe ich der Aussage entnommen: „Wir nehmen kein VISA!“ Ich kann ja mal probieren, ob die Curve-Mastercard-Debit-Karte mit einer hinterlegten VISA-Karte akzeptiert wird.

Soweit ich weiß verlangt z.b die bank99 auch keine bezugsauszahlende Stelle für ihr gratis Konto. Es müssen nur 300€ monatlich eingehen, egal von wo.

Wenn man also von DKB und bank99 im Wechsel konstant 300/700€ gegenseitig überweist, hat man alles abgedeckt und kann weiterhin gratis überall abheben.

Zuletzt bearbeitet 9 Tage her von Markus
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