Gehaltskonto Vergleich

Ein Gehaltskonto ist ein Girokonto auf dem das Gehalt bzw. der Lohn eingeht und für den täglichen Zahlungsverkehr für Miete, Versicherungen, Energie, Telekom dient. Banken sind sehr daran interessiert, dass das Konto als Gehaltskonto geführt wird, denn so wird diese Bank zur Hausbank des Vertrauens. Daher bemühen sich viele Banken bereits um junge Menschen, damit diese später ihr Girokonto bei dieser Bank eröffnen, welches sich später zum Gehaltskonto verwandelt für das dann bezahlt werden muss. Ab diesem Zeitpunkt ist auch ein Gehaltskonto Vergleich angesagt, denn wer bezahlt schon gerne mehr für die gleiche oder eine ähnliche Leistung? Daher hier gratis oder kostengünstige Gehaltskonten im Vergleich für Sie:

Gehaltskonto Vergleich für Österreich

GehaltskontoHabenzinsenSollzinsenKontokosten / Jahrzum Konto
DADAT (+75 € Eröffnungsbonus)0,01 %6,625 %0,00 €Weiter »
EasyBank0,01 %6,90 %0,00 €Weiter »
Anadi Bank0,10 %7,00 %0,00 €Weiter »
Bankdirekt0,01 %7,25 %0,00 €Weiter »
BAWAG P.S.K.0,13 %13,25 %ab 0,00 €Weiter »
Bank Austria0,125 %13,25 %23,88 €Weiter »

Überziehen Sie Ihr Gehaltskonto nicht!

Wie auch bei anderen Girokonten ist das Überziehen des Gehaltskontos eine teure Angelegenheit. Die Sollzinsen sind bei den Direktbanken meist deutlich unter 10 %. Bei Filialbanken sind diese meist über 10 %, wenn hier nicht verhandelt wird. Gleichzeitig wird es noch teurer, wenn der vereinbarte Rahmen überzogen wird. Da können schon mal Sollzinsen in der Höhe von rund 15 % pro Jahr anfallen. Achten Sie daher also darauf, dass Ihr Gehaltskonto immer schön gedeckt ist und machen Sie auch bei den Sollzinsen einen Vergleich, wenn die Gefahr besteht, dass Sie auch mal ins Minus rutschen!

Tipps zum Wechsel des Gehaltskontos

Vergleichen Sie die verschiedenen Gehaltskonten und überlegen Sie, welche Anforderungen Sie an das Gehaltskonto haben. Fragen die sich hier stellen:

  1. Brauche ich eine Filiale in meiner Nähe mit einem persönlichen Ansprechpartner?
  2. Erledige ich den Großteil meiner Geschäfte über digitales Banking in Form von Online Banking oder Smartphone Banking?
  3. Wie viele Transaktionen habe ich im Monat bzw. Quartal – benötige ich eine pauschale Verrechnung der Kontoführung oder ist eine Einzelverrechnung pro Transaktion die bessere?
  4. Wie wichtig sind für mich die Zinsen, speziell die Überziehungszinsen (Sollzinsen)?

Wenn Sie so dann Ihr zukünftiges Gehaltskonto gefunden haben, so empfehlen wir Ihnen die Tipps zum Wechsel des Kontos unbedingt zu berücksichtigen, damit ja nichts schief geht und Sie am Ende vielleicht noch Lehrgeld bezahlen müssen. Der Wechsel eines Kontos ist nicht schwer und keineswegs aufwendig, aber manche Dinge sollte man unbedingt berücksichtigen und man muss nicht die gleichen Fehler machen wie so manch anderer, daher berücksichtigen Sie diese.

Warum gibt es gratis Gehaltskonten?

Während viele Banken für das Gehaltskonto Geld verlangen und dies nicht zu knapp gibt es Banken, welche für das Gehaltskonto nichts verlangen. Die teueren Filialbanken argumentieren hier auch gerne, dass das Girokonto sogar jetzt noch nicht kostendeckend geführt wird und man hier als Bank bereits zuzahlt, um die Leistung dem Girokonto-Inhaber zur Verfügung stellen zu können. Wenn man dieser Logik folgt, so müssten all die Banken welche ein kostenloses Girokonto anbieten noch mehr für jeden Kunden bezahlen.

Ja, ein Girokonto kostet der Bank Geld, auch wenn sehr viel über die Informationstechnologie vereinfacht werden konnte, so entstehen noch immer Kosten. Es gibt auch in Direktbanken Mitarbeiter, die Miete muss bezahlt werden und vor allem die Kosten für die IT und die Karten (Bankomat- und Kreditkarte) sind nicht zu vernachlässigen. Trotz allem schaffen es Banken wie die Hello Bank ein kostenloses Gehaltskonto anzubieten. Hier ein paar gute Gründe, warum dies möglich ist:

  • Die Bank die das Gehaltskonto führt, ist die Hausbank und so wird der Kontoinhaber auch andere Produkte bei dieser Bank abschließen.
  • Pro Transaktion mit der Bankomat- und Kreditkarte schneidet die Bank einen kleinen Betrag als Agio mit.
  • Die Bank verdient an den Zinsen. Niedrige Habenzinsen und hohe Sollzinsen bringen bei Kunden die viel Geld am Girokonto liegen haben bzw. fleißig überziehen Geld ein.

Und womöglich gibt es zahlreiche andere gute Gründe, warum so manche Bank ein kostenloses Gehaltskonto anbietet, während andere Banken hier 50, 100 oder gar mehr Euro pro Jahr verlangen.

Wo bzw. wie kann ich ein Gehaltskonto eröffnen?

Die Eröffnung eines neuen Gehaltskontos erfolgt bei Filialbanken meist in der Filiale selbst. Dazu nehmen Sie unbedingt einen Lichtbildausweis mit und Ihre letzten Gehaltszettel. Auch die letzten Kontoauszüge sind von Vorteil, denn so kann beim neuen Konto bereits die notwendigen Schritte eingeleitet werden, um die Daueraufträge und Lastschriftaufträge abzuändern und über das neue Gehaltskonto laufen zu lassen.

Eröffnen Sie Ihr neues Girokonto bei einer neuen Direktbank so wird die Legitimation entweder über die Post mittels Post-Identverfahren gemacht oder alternativ ist der Besuch in einer Bankfiliale. Wenn Sie ein Konto bei der Easybank eröffnen, so müssen Sie dazu in eine Filialen der BAWAG P.S.K. gehen, wo Sie das Girokonto eröffnen können bzw. sich dort legitimieren. Die Legitimierung mittels Video-Identverfahren ist in Österreich noch nicht Usus, da es von der FMA bisher noch kein OK gab. In Deutschland ist das Video-Identverfahren bei vielen Banken jedoch schon gang und gäbe und so können Girokonto wie jenes der DKB oder von N26 innerhalb weniger Minuten beantragt bzw. eröffnet werden.

 

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2 Kommentare am "Gehaltskonto Vergleich"

wie funktioniert es mit online ueberweisungen. Ich moechte einen Tan generator (nicht sms banking, der auch nicht eine app auf meinen handy ist), der den qrt code am Bildschirm einliest, und mir dann einen tan gibt (ein verfahren dass in deutschland angeboten wird).

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