DiPocket Konto

DiPocket Konto

Das Wichtigste in Kürze

  • Gedacht als Bezahl-App mit GPay
  • Kein Mindestsaldo, kein Mindesteingang
  • Gratis Kontoführung
  • Gratis Smartphone Banking
  • Gratis Mastercard Debit Karte (inklusive Kontaktlos-Funktion)
  • Dauer Kontoeröffnung: ca. 20 Minuten (Karte kommt innerhalb 1 Woche aus Polen)

Die Fakten zum Konto im Überblick:

Kontoführungsgebühr:keine
Bedingungen:keine
Karten:kostenlose Mastercard Debit Karte
Mobile Payment Zahlungssysteme:Apple Pay, Google Pay

Inhaltsverzeichnis

Info

DiPocket ist ein Konto Angebot mit gratis Kontoführung und gratis Mastercard Debit Karte. Dieses Angebot ist noch dazu GPay kompatibel, zu finden ist die App im Play bzw. App Store. 

DiPocket ist ein Finanzdienstleister und keine Bank, daher gibt es hier auch keine Einlagensicherung, keine Zinsen, damit ist das Konto aber soweit auch pfändungssicher. Registriert man sich bei DiPocket erhält  man ein Zahlungskonto welches man im ersten Schritt als Guthabenkonto für den Zahlungsverkehr nutzen kann. Möchte man auch Überweisungen von DiPocket weg machen, so muss man sich umfangreicher leigitimieren, danach wird man freigeschalten und erhält so auch die Möglichkeit Überweisungen durchzuführen.

DiPocket ist aus Warschau in Polen, betreibt aber seine Dienstleistungen unter der britischen Flagge und ist so lizensiert durch die britischen Financial Conduct Authority.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Gratis Kontoführung
  • Kein Mindesteingang nötig
  • Kein Mindestsaldo nötig
  • Rasch eröffnet
  • Keine Bonität nachzuweisen
  • Kein Adressnachweis notwendig
  • GPay kompatibel
  • Gratis Laden des Kontos mittels SEPA-Überweisung, per Kreditkarte 0,50 GBP (entspricht ca. 0,57 Euro) je Transaktion

Nachteile

  • Bankomatbehebungen kosten im Euro-Raum 0,75 Euro je Behebung, außerhalb 1 Euro je Behebung. Nicht-Euro-Transaktionen kosten zusätzlich 1 % an Fremdwährungsgebühr
  • Ausgehende SEPA Überweisungen kosten 0,50 GBP (entspricht ca. 0,57 Euro)

Gebühren

Das Konto bei DiPocket kostet nichts. Es auch möglich, neben der Währung im Hauptaccount auch noch Sub-Accounts in anderen Währungen anzulegen, diese kosten nichts. Möchte man für diese Subaccounts jedoch eine virtuelle oder physische Karte, so entstehen hier überschaubare Kosten. Transferiert man Geld zwischen den Konten hin und her, entstehen Gebühren aus dem Fremdwährungswechsel in der Höhe von 1 %.

Inkludierte Leistungen:

  • kostenlose Kontoführung inklusive allen Buchungszeilen
  • kostenlose Mastercard Debit Karte
  • kostenlose Smartphone App
  • verschiedene Währungen möglich: Euro, britische Pfund, PLN und USD
  • weitere virtuelle und physische Karten anlegbar, aber Kostenpflichtig (virtuelle Karten kosten 0,25 GBP im Monat, physische bei der Ausgabe 2,50 GBP und 0,75 GBP im Monat) um Bankomatabhebungen 1 Euro pro Behebung (gratis bzw. 6 Behebungen inkludiert beim „Plus“ Konto um 4,95 Euro im Monat)
  • Bankomatbehebung kosten 0,75 Euro im Euro Raum, ansonsten zusätzlich nochmals 1 %
  • Ausgehende SEPA Überweisungen kosten 0,50 GBP (entspricht ca. 0,57 Euro)

Gebühren

Konto: DiPocket
Kontoführung: 0,00 € p.a.
Gemeinschaftskonto: Nein
Bedingungen: -
Kontorahmen: Nein

Zinsen

Bei DiPocket handelt es sich um einen Zahlungsanbieter und nicht um eine Bank. Daher gibt es auch keine Zinsen.

Zinsen

Habenzinsen: 0,00%
Sollzinsen: -

Karten und Bargeld

Bei DiPocket bekommt man eine kostenlose Mastercard Debitkarte nach Eröffnung zugesandt. 

Bargeldbehebungen kosten außerhalb der Euro-Zone 0,75 Euro plus 1,0o % des Betrages. 

Partnerkarten oder Kreditkarten gibt es bei DiPocket nicht und auch Bareinzahlungen sind keine möglich. Bargeld abheben ist natürlich möglich. Das kostet eine Gebühr von  0,75 Euro. 

 DiPocket Mastercard – gratis Zahlungskonto mit gratis prepaid Mastercard mit NFC Funktion. Auf der Vorderseite ist sehr gut im rechten Bereich der Hinweis darauf zu finden, dass es sich um eine Debit Karte handelt, also ähnlich einer Bankomatkarte, Umsätze werden sofort vom verknüpften DiPocket Konto abgebucht. Auf der Rückseite findet sich der Hinweis auf Prepaid, also nur über Guthabenbeträge kann verfügt werden.

Die Rückseite der Mastercard von DiPocket:

 Die Rückseite der DiPocket Mastercard. Am rechten Rand ist der Hinweis, dass es sich um eine „Prepaid“ Mastercard handelt, also nur über das Guthaben der Karte verfügt werden kann. Auf der Vorderseite der Karte findet sich der Hinweis auf „Debit“, dazu muss die Karte aber gekippt werden. Auf der Karte ist auch vermerkt, dass es sich beim Issuer um „DiPocket Ltd.“ handelt. Am Ende der Karte befindet sich die Telefonnummer des Kundensupports.

Karten

Debitkarte: Mastercard Debitkarte
Kosten Debitkarte: Gratis
Limits: Tageslimit: Zahlung: 9.000€ Bargeld: 600€ Monatslimit: Zahlung: 30.000€ Bargeld: 3.500€
Bargeldbehebung außerhalb EURO-Zone: 0,75€ + 1 %
Kartenzahlung außerhalb EURO-Zone: 1%
Partnerkarte Kosten: -
  
Ausgeber der Kreditkarte:
Kreditkarte Kosten: -
Kreditkarten Limit: -
Partner Kreditkarte Kosten: -
Kreditkarte GOLD: -
Kreditkarte GOLD Limit: -

Bargeld

Bargeldeinzahlung: Nicht möglich
Bargeldbehebung: 0,75 €

Apple Pay, Google Pay, Android Pay

Ja, Apple Pay und Google Pay funktionieren. Eine tolle Sache kontaktlos mit dem Handy bezahlen zu können. 

Mobile Zahlungssysteme

Apple Pay: Ja
Google Pay: Ja
Android Pay: Nein

Banking

Das Banking funktioniert rein über die Smartphone App, die im App Store oder Play Store zum Download bereit steht. 

Banking

Browser Banking: Nein
Smartphone App: Ja
Push Notification: Ja
QR Code Überweisungen: Nein
Überweisungen Kontakte: Ja
Überweisungen Vorlagen: Nein
Finanzmanager inkl. Statistiken: Nein

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Test und Erfahrungsberichte

Das Angebot von DiPocket wurde bislang noch nicht getestet, deshalb gibt es auch keine Erfahrungsberichte.

Service und Kontakt

Ob eine Kontaktaufnahme vielversprechend ist, können wir nicht beurteilen. Nebenstehend jedenfalls die Möglichkeiten, die Sie dazu haben. 

Service und Kontakt

Name: DiPocket UAB
Straße: Up?s str. 23
PLZ: 8128
Ort: Vilnius
Land: Litauen
Telefon:
E-Mail: contact@dipocket.org
Web: https://dipocket.org/
Sperrhotline Debitkarte: -
Sperrhotline Kreditkarte: 048 22 209 2555 0044 203 807 20000
Filiale: Nein
Erreichbar: ?

Eröffnung

Die Eröffnung erfolgt online über die DiPocket App, welche man sich herunterladen muss. Der Prozess ist einfach gestaltet und man muss einen amtlichen Lichtbildausweis (Reisepass, Kartenführerschein oder Personalausweis) mit der Smartphone Kamera scannen sowie einen Adressnachweis, dass man auch dort wohnt, wo man behauptet, dass man wohnt. Das ist aber alles keine Hexerei und das DiPocket Konto ist rasch eröffnet. Der Prozess ist wirklich gut und schön gestaltet. Bei der Eröffnung hinterlegt man auch eine PIN mit 6 Stellen mit der man später stets Zugriff auf die Smartphone App erhält. Während der Eröffnung macht man auch noch 2 Selfies, welche im Account abgespeichert werden, genauso sind die anderen Dokumente dort einsichtbar. Ob das sonderlich gescheit ist, dass dort z. B. ein Scan des Reisepasses voll einsehbar ist, darüber könnte man diskutieren.

Am Ende des Eröffnungsprozesses kann man sich dann die Mastercard Karte zusenden lassen, welche nach wenigen Werktagen in den Briefkasten einlangt. Das dazugehörige Schreiben ist für einen typischen Österreicher aber wohl weniger zu gebrauchen, denn der Inhalt des Briefes ist in polnischer Sprache verfasst. Man kann es sich aber denken was zu tun ist, in die App gehen und dort die Karte aktivieren.

 Leider ist das Schreiben in Polnisch, nur wenige Österreicher werden dieses Schreiben entziffern können, aber es wird wohl heißen, hallo und herzlich willkommen, jetzt musst du deine Karte noch in der mobile App aktivieren.

Eröffnung

Bonitätsabfrage: Nein
Antragstellung: Online
Legitimationsverfahren: Foto-Ident

Kontowechselservice

Ein Kontowechselservice wird von DiPocket nicht angeboten, das Konto eignet sich aber auch nicht wirklich als Hauptkonto, eher als Zweitkonto mit einem speziellen Verwendungszweck.

Kontowechselservice

Wechselservice: Nein

Einlagensicherung

Da es sich um einen Zahlungsanbieter und nicht um eine Bank handelt, gibt es auch keine Einlagensicherung. 

Bilder und Video

Hier Screenshots von der DiPocket App, welche aktuell nicht in deutscher Sprache verfügbar ist:

Über den Anbieter

Die Gründer von DiPocket sind keine Jungspunde sondern zwei ältere Herren um die 50 bzw. darüber, das ist ungewöhnlich für ein FinTech, aber wohl kein Nachteil. Sie erzählen unter „Founders“ auf der Website, dass sie vor 10 Jahren ähnliches in der Ukraine schon einmal gemacht haben und nun es in Polen erneut probieren. Nachdem DiPocket keine Bank ist, gibt es keine Einlagensicherung, unter Security gibt DiPocket an, dass sie das Geld auf Konten verschiedenster europäischer Banken halten und dieses Geld nicht reinvestieren (bzw. damit spekulieren). So die Angaben von DiPocket.

Produkte

Konsumkredit: Nein
Immobilienkredit: Nein
Wertpapierdepot: Nein
Sparkonto: Nein
Versicherungen: Nein

Fazit

DiPocket ist ein klassisches Zweitkonto, ein Konto, welches in verschiedenen Währungen erstellt werden kann und mit einer gratis Mastercard mit „Kontaktlos“ Funktion verknüpft ist. Spannend ist, dass wenn man es über diverse Quellen es schafft GPay auf einem Android Handy zu installieren, dass es dann auch möglich ist, GPay via DiPocket in Österreich zu nutzen. Guthaben kann auf das Konto bequem und kostenfrei mit einer SEPA-Überweisung aufgeladen werden, dauert aber eben nur eine gewisse Zeit (2-3 Werktage in unserem Praxistest). Wer Guthaben sofort benötigt, der muss dies mit einer hinterlegten fremden Kreditkarte tun und  kostet dann pro Transaktion pauschal 0,50 GBP. Behebungen am Bankomat mit der kostenlosen DiPocket Mastercard kosten ebenso pauschal 0,75 Euro, außerhalb Europas 1 Euro und ist die Behebung in einer Fremdwährung, so kommen noch Fremdwährungsgebühren in der Höhe von 1 % hinzu.

Möchte man Guthaben von DiPocket wieder wegüberweisen, so kommen Gebühren in der Höhe von 0,50 GBP pro Überweisung hinzu. Bei DiPocket ist es auch möglich, neben der Währung im Hauptaccount auch noch Sub-Accounts in anderen Währungen anzulegen, diese kosten nichts. Möchte man für diese Subaccounts jedoch eine virtuelle oder physische Karte, so entstehen hier überschaubare Kosten. Transferiert man Geld zwischen den Konten hin und her, entstehen Gebühren aus dem Fremdwährungswechsel in der Höhe von 1 %.

Alternativen

Alternativen zum Konto? Da gibt es so einige. Beliebte Konten ohne Mindesteingang oder Mindestsaldo sind diese beiden Konten:

N26 ist eine Neobank aus Deutschland. Das Konto kommt mit einer Mastercard Debitkarte und unterstützt auch Apple Pay und Google Pay. Keine Mindesteinzahlung, keinen Mindesteingang. Einfach Konto beantragen und ausprobieren.

Das Vivid Money Konto ist das Schweizer Taschenmesser unter den Konten! Ein gratis Konto aus Deutschland ohne Mindesteingang oder -saldo inklusive einer Visa Debitkarte. Apple Pay und Google Pay sowieso. Dazu kommen aber auch noch bis zu 15 Unterkonten mit eigener IBAN, einem Abo-Kündigungsservice und attraktiven Cashback Möglichkeiten für jede Zahlung.

Das DKB Konto aus Deutschland, kostenlos in der Kontoführung und einer echten Visa Kreditkarte inklusive Apple Pay und Google Pay. Gibt es einen monatlichen Eingang von 700 Euro und mehr, so gibt es weltweite Zahlungen und Bargeldbehebungen ohne Gebühr der DKB.

Andreas von Gratis-Konto.at

Ich bins, Andreas! Der Gründer und der Kopf von Gratis-Konto.at – die Website wurde 2008 gestartet mit dem Ziel den hier in Österreich lebenden Menschen eine Übersicht zu bieten von kostenlosen und kostengünstigen Girokonten. Nach und nach wurde das Angebot erweitert um die Themen Zahlungsverkehr. Dazu gehören zum Beispiel das Thema Kreditkarte bzw. Zahlungskarten allgemein sowie mobile Zahlungssysteme wie Apple Pay oder Google Pay. 

Im Regelfall versuche ich natürlich die zahlreichen Konten, Karten & Co persönlich zu testen und berichte daher aus dem Maschinenraum der Konten & Karten.

3 Kommentare
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Warum wechselt die Pocket jetzt nach Litauen

kann wohl nur mit dem bevorstehenden Brexit zu tun haben…wie viele andere wollen sie sich absichern und siedeln sich deshalb in der EU an (zu der UK ja bekanntermaßen nach dem 31.12. nicht mehr gehört). Ihr UK-Geschäft wird weiterhin durch die britische FCA reguliert, der europäische Markt zukünftig eben durch eine e-money Lizenz von den Lithauern. Sollte jedenfalls in der Praxis keine Auswirkungen für die europäischen Kunden haben.

Hallo, bleibt trotzdem das DiPocket konto weiterhin bestehen.
wenn ich Geld auf meinem DiPocket konto sende kann ich dann die euro iBan polen in Warzawa trotzdem noch angeben oder benötige ich die litauischen kto daten wie ist das dann mit DiPocket in polen am automaten Geld abzuheben geht das noch alles wie vorn dem wechsel

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  • 0 € Kontogebühr
  • 10 € einmalig Plastik-Debitkarte
  • Amazon Prime Cashback Möglichkeit für 6 bzw. 12 Monate
  • Apple und Google Pay
  • Kein Mindesteingang
  • DE-IBAN
  • 0 € Kontogebühr
  • 0 € Visa Kreditkarte
  • Cashback bei jeder Kartenzahlung
  • Apple und Google Pay
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