Firmenkonto Vergleich: Das günstigste Businesskonto für Selbstständige

In Österreich gibt es über 250.000 Selbstständige die als EPU (Ein-Personen-Unternehmen) tätig sind. Dazu gibt es noch eine Vielzahl an Personenunternehmen mit wenigen Angestellten oder Arbeitern. Diese Zielgruppe benötigt natürlich ebenfalls ein Girokonto um am Zahlungsverkehr teilnehmen zu können, jedoch keine Firmenkonten mit großem Service dahinter. Die Bankenrealität zeigt jedoch, dass viele Banken ein Firmenkonto anbieten, welches für alle Unternehmen abzielt, doch diese kleinen Unternehmen brauchen einfach nur ein Girokonto für den Zahlungsverkehr und die Anforderungen ähneln denen eines Privaten. Dieser Vergleich zeigt gratis bzw. günstige Girokonten für EPU. Die Angebote die hier im Firmenkonto gelistet sind, richten sich an volljährige, natürliche Personen mit Wohnsitz in Österreich und können somit auch von Unternehmer genützt werden, die diese Kriterien erfüllen (eine juristische Person wäre z. B. eine GmbH oder eine AG):

Firmenkonto Vergleich

wdt_IDBankKontoführungKartenZinsenzum Angebot
1 DADAT
1 Filiale, > 60 Automaten für Ein- & Auszahlungen
0 €
Kontoführung inkludiert
0 € Bankomatkarte0 € Kreditkarte0,01 % Habenzinsen6,625 % Sollzinsenzum Angebot »
2Hello Bank
5 Filialen
0 €
Kontoführung inkludiert
0 € Bankomatkarte
0 € Kreditkarte
0,00 % Habenzinsen
6,90 % Sollzinsen
zum Angebot »
4Holvi
keine Filialen
Finnische IBAN
ab 0 €
Kontoführung tw. inkludiert
ab Pro auch Kreditkarte inkludiert0 %, nur auf Guthabenbasiszum Angebot »
5Bank Austria
Filialen österreichweit
5 €/Monat
jede Online Transaktion 0,30
-?zum Angebot »
6Erste Bank
Filialen im Osten Österreichs
Vergünstigter Zugang zu Prosaldo.net - Buchhaltungssoftware
ab 23,90 €/Quartal
Kontoführung inkludiert
0 € Bankomatkarte
GOLD Kreditkarte mit Paket EPU Plus
?zum Angebot »
7N26
keine Filialen
Deutsche IBAN
0 €
Kontoführung inkludiert
0,1 % Cashback für Kreditkartenumsätze
0 € Maestro
0 € Kreditkarte
0 %
Aktuell nur auf Guthabenbasis
zum Angebot »
9Kontist
keine Filialen
Deutsche IBAN
Keine Bonitätsabfrage
Premiumkonto kostenpflichtig
0 €
Kontoführung inkludiert
keine0 %
Nur Guthabenkonto
zum Angebot »
11 Sparda Bank17 FilialenAlle digitalen Buchungen inklusiveBankomatkarte inkludiert1 Jahre FreeFinance EA-Buchhaltung9,90 Euro/MonatBankomatkarte inkludiert?zum Angebot »

DADAT Firmenkonto

Das Gehaltskonto der DADAT ist auch für EPUs kostenlos. Das bedeutet man erhält ein Girokonto mit 0,00 Euro Kontoführungsgebühr und einer gratis Bankomatkarte, sofern im Monat mindestens 1.000 Euro eingehen und eine gratis Kreditkarte, sofern im Monat mindestens 1.000 Euro eingehen. Um in den Genuss des gratis Firmenkontos zu kommen, muss man der DADAT seine Einkommensteuererklärung senden, welche sodann geprüft wird. Bei passender Bonität erhält man für die Eröffnung des Girokontos zur betrieblichen Nutzung grünes Licht. Bareinzahlungen sind im Bankhaus Schelhammer & Schattera gegenüber des Stephandoms möglich und kosten 3 €. Dazu gibt es auch die Möglichkeit von Bareinzahlungen und -auszahlen bis zu einer Höhe von 14.995 € pro Transaktionen bei über 60 Automaten des Volksbanken Sektors in ganz Österreich. Hier kostet jede Transaktion 0,50 €.

Im DADAT Konto enthalten sind:

  • gratis Kontoführung (Mindesteingang 1.000 €/Monat)
  • gratis Bankomatkarte
  • gratis Kreditkarte (bei Einkommen über 1.000 €/Monat)
  • gratis Banking (Online und Smartphone)

Tipp: Jetzt eröffnen und auch den 75 Euro Bonus sichern!

zum dad.at Konto »

Hello Bank Firmenkonto

So wie es auch bei der DADAT der Fall ist, sieht es auch bei der Hello Bank aus. Die Hello Bank bietet EPU die Möglichkeit an, auch ein gratis Gehaltskonto zu eröffnen, welches sodann als Firmenkonto verwendet werden kann. Auch hier gibt es keine Kontoführungsgebühr und die Bankomat- und Kreditkarte sind kostenlos. Einen Eröffnungsbonus gibt es bei der Hello Bank jedoch nicht. Bareinzahlungen sind in einer der 5 Filialen der Hello Bank in Wien, Graz, Linz, Salzburg oder Innsbruck möglich.

Seit Mai 2017 gibt es bei der Hello Bank aber eine weitere Einschränkung beim gratis Konto, denn neben einem regelmäßigen Eingang muss auch ein Wertpapierdepot vorhanden sein. Das bedeutet, dass die Hello Bank verlangt, dass ein Wertpapierdepot plus Verrechnungskonto eröffnet wird und dort

  • ein Wertpapierdepot mit einem Wert von mindestens 10.000 Euro vorhanden sein muss ODER
  • ein aktiver Investmentplan mit monatlichen Zahlungen von 50 Euro für Fonds oder 100 Euro in Aktien

Nur wenn eine dieser weiteren Bedingung erfüllt ist, ist das Girokonto auch gratis. Ansonsten kostet das Girokonto 4 Euro im Monat, also 48 Euro im Jahr. Das Verrechnungskonto für die Wertpapiere kostet 4,50 Euro im Quartal, im Jahr sind das dann 18 Euro. Auch nicht zu vernachlässigen, wenn man die Girokonten des Mitbewerbs mitbetrachtet.

Im Hello Bank Konto enthalten sind:

  • gratis Kontoführung
  • gratis Bankomatkarte
  • gratis Kreditkarte (bei Einkommen über 900 €/Monat)
  • gratis Banking (Online und Smartphone)
zum Hello Bank Konto »

Holvi Firmenkonto

Holvi ist ein finnisches Unternehmen und bietet 2 verschiedene Konten an. Ein Basic-Konto und ein Pro Konto. Es orientiert sich an die junge Generation der Selbstständigen und an deren Bedürfnisse. Aktuell gibt es Holvi in Finnland, Deutschland und eben auch Österreich. Die Macher von Holvi sind aus Finnland. Der größte Nachteil von Holvi ist, dass zwar mittlerweile Lastschriften abgebucht werden können vom Konto, jedoch man selbst keine Lastschriften einreichen kann. Bareinzahlungen sind bei Holvi ebenfalls keine möglich. Was gut ist bei Holvi ist, dass man das gratis Basic Konto einfach so einmal eröffnen kann und es testen kann. Es gibt keine monatliche Gebühr beim Basic Konto, denn Kosten entstehen erst dann, wenn Transaktionen durchgeführt werden. Ein eingehender oder ausgehender Betrag kostet hier 0,50 Euro. Eine überschaubare Größe und zum Testen des Angebots geht man aber kein Risiko ein.

  • Basic-Konto: 0 € Gebühr im Monat und für jede Transaktion werden 0,50 Euro verrechnet. Es gibt keine Karte dazu.
  • Pro-Konto: 8 € Gebühr im Monat und 50 Transaktionen im Monat inkludiert. Darüber hinaus kostet jede Transaktion 0,50 Euro. Ebenso ist eine Mastercard Debit-Kreditkarte inkludiert. Barabhebungen kosten 2 Euro + 1 % der Summe bzw. bei Fremdwährungen werden nochmals 2 % Gebühr verrechnet.

Holvi versteht sich als Geschäftskonto der nächsten Generation. Es ist ein Konto von Selbstständigen für Selbstständige, so bewirbt Holvi sein Angebot.

Buchhaltung – praktische Funktion integriert: Es verspricht eine automatisierte Buchhaltung, was sich dahinter wirklich verbirgt ist, dass man zu Transaktionen auch Belegen speichern kann und Eingänge bzw. Ausgänge kategorisieren kann. Die Kategorisierung ist auch bei der DADAT möglich und das Speichern von Belegen zu Transaktionen ist zwar praktisch, für einen Österreicher aber eher doppelt gemoppelt, denn Holvi ersetzt keine Buchhaltung bzw. Buchhaltungsprogramm.

Rechnungen erstellen: Was ganz praktisch ist, dass bei Holvi auch Rechnungen erstellt werden können und diese nachverfolgt werden können. Sprich man kann sich eine Wiedervorlage einstellen, wenn eine Rechnung noch nicht bezahlt wurde. So behält man die Übersicht. Es gibt natürlich auch andere Programme und vielleicht kann das Buchhaltungsprogramm auch die Rechnungserstellung und Wiedervorlage, daher ist es fraglich, ob dieses nützliche Feature wirklich benötigt wird.

Online Shop: Auch ein Online Shop kann erstellt werden mit wenigen Klicks. Werden Verkäufe getätigt, so kommen diese Umsätze sofort aufs Konto und sind dort ersichtlich. Also vollintegriert.

Ein Blick in die Kontodetails lässt mehr über Holvi erfahren. Holt man sich von dort ein Firmenkonto, so erhält man eine finnische IBAN (beginnt mit FI) und die BIC von Holvi lautet HOLVIHH.

Holvi Kontodetails

Holvi ist ein neuartiger Zugang zu einem Businesskonto. Das Basic-Konto dient eher zum Ausprobieren des Angebots, erst mit dem Pro-Konto um 8 Euro im Monat inklusive einer Debit-Mastercard Kreditkarte wird das Konto interessanter. Für Businesskonten mit vielen Buchungszeilen könnte es teuer werden, denn nur 50 Transaktionen sind im Monat inkludiert.

zum Holvi Konto »

Bank Austria Business-OnlineKonto

Die Bank Austria bietet für Einzelunternehmer mit wenig Umsatz das Firmenkonto „Business-OnlineKonto“ an. Man erhält mit diesem Konto Zugang zum BankingPortal der Bank Austria BusinessNet und kann dort das Online Banking durchführen.

Im Bank Austria Konto enthalten sind:

  • Kontoführung 5,00 Euro/Monat (=60,00 Euro/Jahr) – exkl. Umsatzsteuer
  • 0,30 Euro pro Online Transaktion – exkl. Umsatzsteuer
  • gratis Banking (Online und Smartphone)

Nicht enthalten sind in den oben angeführten Gebühren z. B. die Bankomatkarte, falls diese benötigt wird.

Erste Bank Firmenkonto: EPU Smart und EPU Plus

Die Erste Bank bietet für EPU spezielle Konten an. Es handelt sich dabei um das Girokonto EPU Smart und EPU Plus. Das EPU Smart Konto kostet 23,90 Euro im Quartal, was 95,60 Euro Jahreskosten entspricht. Daneben gibt es auch das EPU Plus Konto mit Quartalskosten von 30,20 Euro, was Jahreskosten in der Höhe von 120,80 Euro entspricht. Das Konto ist von Kopf bis Fuß das gleiche Girokonto, nur ist beim EPU Plus Konto auch eine s Visa Card Business GOLD Kreditkarte enthalten. Diese würde beim EPU Smart Konto zusätzlich 5,50 Euro im Monat kosten (= 66 Euro Jahreskosten). Benötigen Sie daher eine Kreditkarte und möchten die s Visa Card Business GOLD, dann nehmen Sie doch unbedingt das EPU Plus Konto, denn der preisliche Vorteil ist übers Jahr gerechnet bei ca. 30 Euro.

Wir zeigen Ihnen hier die inkludierten Leistungen des Pakets EPU Smart:

  • Kontoführung um 23,90 Euro im Quartal – alle elektronischen und automatisierten Buchungen enthalten
  • gratis Banking (Online und Smartphone)
  • gratis Bankomatkarte
  • gratis Kontoauszüge vom Kontoauszugsdrucker

Wenn Sie Bargeld einlegen möchten, so kostet ein Eigenerlag 2,32 Euro wenn nicht mehr als 25 Noten dabei sind. Sind es mehr Noten, so kostet jeder Eigenerlag 5,64 Euro.

Interessante Zusatzleistungen beim Erste Bank Firmenkonto:

  • Büro2Go App
  • ProSaldo.net Fakturierung und Buchhaltung von haude electronica

Mit der Büro2Go App können Angebote und Rechnungen am Smartphone mit einer App erstellt werden. In Kombination mit der Erste Bank ist die App im 1. Jahr gratis.

Mit ProSaldo.net haben Sie eine Buchhaltung, welche sich mit Ihrem Erste Bank Konto verbindet und von dort die Buchungen extrahiert. Ihr Aufwand für die Buchhaltung verringert sich dadurch. Ebenso ist die Erstellung von Rechnungen über ProSaldo.net möglich. ProSaldo.net ist dank der Kooperation mit der Erste Bank im 1. Jahr gratis, danach erhalten Erste Bank Kunden da Buchhaltungspaket vergünstigt, nämlich z. B. für E/A-Rechner statt um 240,00 Euro im Jahr um 180 Euro im Jahr (exklusive Umsatzsteuer). Der Vorteil ist hier die integrierte Buchhaltung und die volle Konformität mit allen Regeln der österreichischen Buchführung.

zum Erste Bank EPU Konto »

N26 Business Konto

N26 bietet für Unternehmer das N26 Business Konto an. Ein deutsches Konto, welches auch für Österreicher nutzbar ist. Das Girokonto kostet 0,00 Euro Kontoführungsgebühr und beinhaltet eine gratis Maestro Karte und eine gratis MasterCard Debitkarte (Debitkarte bedeutet, dass jede Transaktion sofort aufs Konto durchschlägt und es nicht wie bei einer normalen Kreditkarte es zu einer Monatsrechnung kommt, welche sodann abgebucht wird vom Girokonto. Hier ist jede Transaktion sofort auf dem Konto ersichtlich und hat das Verhalten einer Bankomatkarte). Die Überweisung von Fremdwährungen via TransferWise (also keine SEPA-Überweisungen) ist bislang noch nicht möglich, soll aber nachgereicht werden. Es gibt sogar eine kleine Cashback Funktion. Wenn mit der MasterCard Kreditkarte bezahlt wird, so erhält man 0,1 % der Transaktionssumme zurück. Nicht viel, aber besser als nix. Bareinzahlungen sind in Österreich bei N26 nicht möglich.

Das Konto von N26 ist durch und durch kostenlos, nur die Behebung von Bargeld mit der Maestro Karte kostet 2 Euro je Abhebung. Mit der Mastercard Debitkarte sind diese kostenfrei. Transaktionen in Fremdwährungen kosten 1,7 % des Betrags.

Im N26  Konto enthalten sind:

  • gratis Kontoführung
  • gratis Maestro Karte
  • gratis Mastercard Debitkarte
  • gratis Banking (Online und Smartphone)

Nachteilig ist bei N26, dass es hier keine Bareinzahlungsmöglich in Österreich gibt und auch keine Überweisungsvorlagen hinterlegt werden können.

zum N26 Business Konto »

Kontist Konto – Konto für Freelancer

Kontist ist ein Online Konto von Freelancer für Freelancer. Eine Gruppe von eben diesen Freelancer stellte fest, dass es in Deutschland kein passendes Angebot gibt, welches ihnen entgegen kommt und so nahmen sie sich selbst der Sache an und legten los. Resultat ist Kontist, welches im Moment auf Deutschland zugeschnitten ist, aber mit ein paar Kniffen auch aus Österreich heraus eröffnet werden kann. Das Konto besteht aus einer Basisversion und einer Premiumversion, welche aber erst im Q3/2017 erscheinen wird. Das Konto ist ein Guthabenkonto bei dem die Kontoführung mittels deutscher IBAN und BIC natürlich auch in Österreich möglich ist. Aktuell gibt es eine iOS und eine Android App mit der das Banking verwaltet werden kann. Die Web App folgt laut Angabe von Kontist bis Ende des Jahres.

Bei der Eröffnung werden Sie sich öfters denken, da komme ich nicht über den Schritt weiter, denn als Österreicher kann ich dies nicht ausfüllen (z. B. vierstellige Postleitzahl ist nicht möglich – hier einfach eine führende 0 verwenden laut Kontist Support. Später muss die Mobilfunknummer eingegeben werden und hier wird nur das Länderkürzel für Deutschland, die +49, angegeben. Diesen Vorschlag ebenso getrost ignorieren und seine AT-Nummer im Format 664 1234567 eingeben. Es funktioniert und wurde vom Kontist Support auch so angeraten.

Im Kontist  Konto enthalten sind:

  • gratis Kontoführung
  • Mobile App
  • Steuerverwaltung für Deutschland (tja, ein Feature das für Österreich nett wäre, aber nur für deutsche Zwecke zugeschnitten ist – leider nicht wirklich verwendbar).

Im Premium Konto wird sicherlich eine Bankomatkarte enthalten sein, wie viel dieses Premiumkonto aber kosten wird, das ist noch offen. Man darf also gespannt sein, ob das Angebot von Kontist auch für Österreicher spannend werden wird. Die Eröffnung des Basiskontos und die gratis Nutzung des selbigen ist aktuell bereits möglich mit dem Hinweis, dass es sich um eine deutsche IBAN handelt und es noch keine Karte gibt, ebensowenig eine Web Applikation fürs Online Banking.

Mit September 2017 wurden Mastercard Debitkarten bei Kontist eingeführt. Mit diesen Karten kann am Zahlungsverkehr teilgenommen werden. Es gibt hier 2 verschiedene Mastercard Karten. Eine Karte gibt es nur virtuell und die andere auch physisch in Form einer Plastikkarte. Die virtuelle Mastercard Debitkreditarte kann für den online Zahlungsverkehr verwendet werden. Diese Karte kostet nichts, muss nur über das online Banking beantragt werden. Die Plastikkarte kostet im Moment 29 Euro pro Jahr und je Barauszahlung 2 Euro. Hat man über 3.000 Euro Jahresumsatz mit dieser Karte, so ist die Kontist Plastikkarte kostenlos.

zum Kontist Konto »

SPARDA-EPU-Konto

Für alle vidaflex-Mitglieder bietet die SPARDA-BANK voraussichtlich ab Dezember 2017 ein exklusives Spezialangebot an. Es ist ein Girokonto speziell abgestimmt auf EPUs, denn mit knapp 10 Euro ist es relativ günstig, Bedingung ist jedoch, dass man vidaflex Mitglied ist. Die Sparda Bank, eine Marke der Volksbank NÖ-Wien, hat bundesweit 17 Filialen. So wie es aussieht, gilt dieses Angebot tatsächlich nur für Vidaflex Mitglieder. Wie man bei dieser EPU Gewerkschaft Mitglied wird und was man dafür erhält, erfährt man hier.

Im SPARDA EPU Konto sind folgende Leistungen enthalten:

  • Pauschalpreis € 9,90 pro Monat
  • SPARDAbanking integriert
  • Sämtliche digitale Buchungen inklusive
  • vidaflex Mitgliedskarte mit Bankomatkartenfunktion
  • Kontowechselservice
zum Sparda EPU Konto »

Fidor Smart Geschäftskonto auch für Österreicher

Die Fidor Bank aus München gibt es schon länger, aber es war lange nicht möglich dort ein Girokonto zu eröffnen als Österreicher. Nun aber legte die Fidor Bank den Hebel still und heimlich um und so ist es auch für uns Österreicher möglich bei der Fidor Bank ein Girokonto zu eröffnen. Ein Privatkonto ist für uns Österreicher ganz einfach zu eröffnen und zu nutzen. Leider ist es nun mittlerweile so, dass es nicht möglich ist ein Geschäftskonto bei der Fidor Bank eröffnen zu können. Dies hat die Fidor Bank mittlerweile wieder eingestellt und versucht man sich für das Businesskonto der Fidor Bank zu interessieren, kommt man schon nicht über den ersten Schritt der Anmeldeprozedur hinweg, denn dort ist das Land „Deutschland“ fix eingestellt. Dabei wäre das Angebot der Fidor Bank zu schön um es auch als Österreicher als Geschäftskonto nützen zu können. Die Fidor Bank bietet nämlich das Fidor Smart Geschäftskonto gratis an, das heißt mit 0 € Kontoführungsgebühr. Für das Girokonto gibt es keine Zinsen für Guthaben und sofern eine Überziehung eingerichtet wird, zahlt man hier 12,50 % Sollzinsen, das sind effektiv übers Jahr sogar 13,25 % – keine günstige Sache, das Überziehen bei der Fidor Bank.

Als Karte kann eine Fidor CorporateCard bestellt werden, diese ist eine Mastercard Prepaid Kreditkarte. Diese kostet im Jahr 8,95 Euro. Bargeldbehebung in der Euro-Zone kostet nichts damit, behebt man jedoch in einer Fremdwährung so kostet dies 0,49 Euro pro Behebung. Aber es gibt bei der Fidor Limits. 4 Geldbehebungen im Monat sind inkludiert, danach kostet jede Behebung 2,50 Euro. Wer aber behebt öfters als 4 Mal pro Monat Geld?

Im Fidor Konto enthalten sind:

  • gratis Kontoführung
  • Alle Buchungen
  • Aber leider im Moment nicht (mehr) für österreichische Unternehmen – nur Privatkunden sind im Moment willkommen

Die Eröffnung des Fidor Geschäftskontos erfolgt online und die Legitimation erfolgt über das Video-Identverfahren. In unserem Selbstversuch war die Legitimation mehr als aufwendig, denn der Partner war einfach nicht in der Lager den Reisepass korrekt zu lesen und so waren über 5 Anläufe nötig mit Wartezeiten von über 20 Minuten je Legitimierungsversuch. Ein großer Minuspunkt an dieser Stelle! Hat man die Legitimation aber geschafft, hat man das Girokonto.

zum Fidor Konto »

Alternativer, nicht-sehr-feiner Tipp: Privatkonto eröffnen und es betrieblich nutzen

Natürlich ist dies ein Tipp der nicht direkt aus der Bank kommt, denn Banken wollen Ihnen ein Businesskonto verkaufen, welches deutlich teurer kommt im Normalfall. Für EPUs ist es meist so, dass die Anforderungen an ein Girokonto sich nicht von den Anforderungen eines Privatkontos unterscheiden. Da das Girokonto eines EPU im Regelfall auf den Namen des Inhabers lautet und nicht anders, kann die Bank bei der Eröffnung nicht erkennen (außer durch Fragen), ob es sich nun um ein Firmen- oder Privatkonto handelt. Die feine, englische Art ist es jedoch auch nicht. Später dann bei den Eingängen am Konto ist es dann jedoch meist ersichtlich, ob es sich um Gehaltszahlungen handelt oder um Erlöse aus dem wirtschaftlichen Treiben des Unternehmers. Hier könnte ein findiger Bankberater dann auf Sie zukommen und Sie davon überzeugen, dass doch ein Firmenkonto zu höheren Kosten für Sie besser wäre. Kann sein, muss aber nicht sein.

Firmenkonto für EPU muss nicht teuer sein

Lassen Sie sich keinen Bären aufbinden von Ihrer Bank, wenn diese der Überzeugung ist, dass Sie ein teures Businesskonto eröffnen sollten. Es gibt auch günstige Lösungen für Ihre Ansprüche und die oben angeführten Banken bieten Ihnen durchaus interessante Pakete. Es beginnt bei wirklich gratis Konten für Unternehmer bis hin zu Girokonten mit Kosten bei ca. 100 Euro im Jahr. Natürlich kommt es auf die persönlichen Anforderungen an ein Girokonto an, wo die jährliche Gebühren tatsächlich dann liegen. Viele Bareinzahlungen werden Ihnen die Kosten und Gebühren nach oben treiben und so müssen Sie sowieso auf eine Bank mit Filialstruktur ausweichen. Oftmals ist es bei EPUs aber so, dass die Zahlungen alle unbar abgewickelt werden und nur rudimentäre Funktionen beim Banking benötigt werden.

Haben Sie noch Fragen zu Firmenkonten für EPUs? Stellen Sie diese hier als Kommentar. Sie kennen noch weitere empfehlenswerte Firmenkonten, dann nutzen Sie ebenfalls die Kommentarfunktion, denn wir sind um jeden Tipp dankbar!

Schreiben Sie einen Kommentar bzw. eine Frage:

27 Kommentare am "Firmenkonto Vergleich: Das günstigste Businesskonto für Selbstständige"

Achtung!!! Holvi-Konto ist nicht wirklich gratis. Es kostet EUR 0,50/Transaktion für Zahlungseingänge. In der Pro-Version für EUR 8,00/Monat sind 50 kostenlose Zahlungseingänge inkludiert. Die automatische Verbuchung ist, gerade für Onlineshops, sicher dennoch ein interessantes Thema.

Ihr Testsieger bei den kostenlosen Privatkonten, die DKB, bleibt bei den Firmenkonten ausgesperrt, obwohl es dort sogar eine Visakarte und die Möglichkeit von besseren Zinsen beim „Visa-Sparen“ gibt? Wir arbeiten seit Jahren in der Firma mit diesem Konto und sind höchst zufrieden.

Ich muss sagen, bei genauerem Hinsehen, hört sich das EPU Smart der Erste Bank sehr interessant an. Nur leider wird hier nichts bezüglich der Kriterien geschrieben.
Welche hier unter anderem wären:
* ein österreichischer Gewerbeschein
* man darf keine Mitarbeiter haben

Ist die Info zum Fidor Konto aktuell? Das Girokonto ist ja inzwischen für Österreicher verfügbar, aber beim Geschäftskonto ist noch immer der ständige Wohnsitz in Deutschland erforderlich. Wisst ihr da näheres?

Meiner Erfahrung nach haben sich Banken noch nicht auf die Einkommensrealität von Erwerbstätigen eingestellt, die ein „gemischtes“ Einkommen haben, also freie Dienstverträge, Werkverträge und geringfügige Anstellungen. Das ist bei immer mehr Leuten der Fall. Hier besteht das Problem, dass bei einem Girokonto keine brauchbare Kreditkarte ausgestellt wird, weil man mit den „gehältern“ unter der nötigen Bonitätsgrenze ist, auch wenn man aufgrund der selbstständigen Einkünkfte über Jahre vielleicht durchschnittlich 6-8000 Euro am Konto hat. Das ist beispielsweise äußerst ärgerlich, wenn man beruflich viele Auslandsreisen tätigen muss.

Bei einem Businesskonto ist es unabdingbar, dass man seine Steuern damit zahlen kann. Das ist nur auf zwei Arten möglich. Entweder bietet die Bank eine österreichische Finanzamtszahlung oder eine eps-Überweisung. Daher fallen in der Regel alle ausländischen Banken weg bzw. sind nur als Zweitkonto brauchbar. Gibt es da Infos, welche Banken das anbieten?

Wie alt ist denn die Information, dass die Fidor Bank für eine österreichische GmbH ein Geschäftskonto anbietet?
Laut Servicehotline 14.07.2017 ist dies nämlich nicht möglich..

Würde mich auf eine Antwort sehr freuen!

Ich nutze seit einigen Wochen N26 Business als zweites Firmenkonto (Online Shop) und bin bisher sehr zufrieden. Ich habe im Monat 100+ Buchungszeilen, bei Raika kostet das einiges, bei N26 ist es gratis. Kreditkarte: Fremdwährungszahlungen werden ohne Aufschlag (bei Öst. Kreditkarten gerne 1,5% oder mehr!) direkt am Konto verbucht. Man hat also keine separate Kartenrechnung die extra verbucht werden muss. Zahlungen aus dem nicht-Euro Ausland werden gratis gutgeschrieben. Bei der Raika zahlt man oft über 10eur für eine Überweisung zb aus der Schweiz! App: sehr gut. Die App hat sogar mehr Funktionen als das online Banking im Browser. Nachteile: Kleine… Read more »

ING-DiBa Firmenkonto hat leider nicht funktioniert, sie nehmen keine Selbstständige! Entweder ich hab was falsch gemacht oder die Info stimmt nicht mehr?!
Liebe Grüße,
Bettina

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