Firmenkonto Vergleich: Das günstigste Businesskonto für Selbstständige

Firmenkonto Vergleich: Das günstigste Businesskonto für Selbstständige

Das Wichtigste in Kürze

  • Firmenkonto Vergleich für Selbstständige (EPU)
  • Kostengünstige Girokonten, sogar ab 0,00 Euro Kontoführungsgebühr
  • Privatkonto als Firmenkonto verwenden?
  • Vergleich richtet sich an volljährige, natürliche Personen mit Wohnsitz in Österreich, klassischerweise EPUs – Geschäftskonto Vergleich für Personen- und Kapitalgesellschaften gibt es hier in diesem Vergleich.

In diesem Ratgeber

Tipp

N26 bringt das Businesskonto um 0,00 Euro Kontoführungsgebühr inklusive 0,1 % Cashback für Kartenumsätze. kostenlose Girokonto von N26. Kein Mindesteingang, kein Mindestsaldo, DE-IBAN.

  • 0,00 Euro Kontoführungsgebühr
  • 10,00 Euro physische Mastercard Debitkarte einmalig, virtuelle Mastercard Debitkarte um 0,00 Euro
  • Google Pay und Apple Pay kompatibel
  • 0,1 % Cashback auf alle Kartenumsätze

Vergleich

Hier die einzelnen Angebote an Businesskonten für EPUs in der Detailbeschreibung. Bei Fehler oder Tipps, welche Bank für EPUs ebenfalls attraktive Angebote führt, bitte einen Kommentar am Ende des Beitrags hinterlassen.

Als Liste anzeigen

Vergleich

N26 Business
Bank99 geschäftskonto99
Holvi
Wise Business Borderless Konto
Erste Bank EPU Plus Konto
Erste Bank EPU Smart Konto
Hello Bank Girokonto für Selbstständige
BUNQ Easy Money Business
Bank Austria Business Online Konto
Konto
Eigentümer100 % DEBörsennotiertes österreichisches UnternehmenBörsennotiertes österreichisches UnternehmenBNP Paribas S.A. Niederlassung Österreich 100 % Frankreich100 % NLUnicredit (Italien)
IBANDEATFIBEATATATNLUnicredit (Italien)
EinlagensicherungDEATATATATNLUnicredit (Italien)
Kontoführungsgebühr0,00 € p.a.48,00 € p.a.72,00 € p.a.0,00 € p.a. – 0,63 € für ausgehende Überweisungen144,96 € p.a.114,84 € p.a.119,88 € p.a.131,88 € p.a. – 0,11 € je Buchung67,20 € p.a. + 244,80 € p.a. BusinessNet Basic Banking – ersten 12 Monate kostenlos 0,56 € je Transaktion Habenseite | 0,33 € je Transaktion Sollseite
Bedingungen
Apple PayJaJaJaJaJaJaNeinJaJa
Android PayNeinJaNeinNeinJaJaNeinJaJa
Google PayJaNeinJaJaNeinNeinNeinJaNein
DebitkarteMastercard DebitkarteMastercard DebitkarteMastercard DebitkarteMastercard DebitkarteMastercard DebitkarteMastercard DebitkarteMastercard Debitkartebis zu 3 Mastercard Debitkarten möglichMastercard Debitkarte
Bankomatkarte Kosten0,00 € p.a.inkludiertGratis8,00 € einmaliginkludiertinkludiertinkludiertinkludiertinkludiert
Kreditkartenicht möglichNeinNeinKostenpflichtig, 31,00 € p.a. für Paylife Business Classic Mastercard oder Visa CardNein54,50 € p.a.
Kreditkarten-AusgeberSparkasseSparkassePayLifeCardComplete
Kreditkarten-Limitnur Guthaben??2200
Kreditkarte GOLDinkludiert66,00 € p.a.Kostenpflichtig, 64,80 € p.a. für Paylife Business GOLD Mastercard oder Visa Card118,00 € p.a.
GOLD Limit??3.000 €
Habenzinsen0,00%0,01 % p.a.0,00%0,00%??0,00%0,00%0,00%
Sollzinsen8,90%bis 12,00 % p.a. Überziehungszinsen: 16,50 % p.a.??6,75%?
BargeldeinzahlungViacash – Einzahlen bei Penny, Billa plus, Billa, BIPA und DM6,00 €Nicht möglichNicht möglich0 € über SB-Automaten 0 € über SB-Automaten nicht möglich100 € im Monat kostenlos, danach 2,5 %1,76 €
BargeldbehebungMastercard: 0 € Maestro: 2 €0 € Automat , bis zu 6 € Schalterbis zu 2,5 % Gebühr0€ bis 200 GBP/Monat, danach 2 %0 € mit Bankomatkarte 2,10 € an der Kassa0 € mit Bankomatkarte 2,10 € an der Kassa0 € mit Bankomatkarte0 €0 € Automat, 3,06 € Schalter
Limits 2.500 € in 24 Stunden Bargeldbehebung bzw. 5.000 € in 24 Stunden Zahlungen Maximal 20.000 €/Monat an Kartentransaktionen400 € pro Tag, Bankomatkassen 1.100 €/Woche, gesamt 3.900 €/Woche BarTAN (abheben ohne Bankomatkarte) Limitänderung über eBanking jederzeit möglich max. 9.800 € Bargeld/Tag, Bankomatkassen max. 9.802.000 € in 24 Stunden Bargeldbehebung bzw. 6.000 € in 24 Stunden Zahlungen Maximal 10.000 €/Monat an Bargeldbehebungen Maximal 40.000 €/Monat an Kartenzahlungen Maximal 75.000 €/Jahr an Bargeldbehebun400 € pro Tag, Bankomatkassen 1.100 €/Woche, gesamt 3.900 €/Woche400 € pro Tag, Bankomatkassen 1.100 €/Woche, gesamt 3.900 €/Woche400 € pro Tag, Bankomatkassen 1.100 €/Woche, gesamt 3.900 €/WochePIN- und Online-Kartentransaktionen Persönlich: 50.000 € pro Karte. Geschäft: 1 Million € pro Karte. Sie können dies pro Karte festlegen oder für alle Ihre Karten dasselbe Limit anwenden. Bargeldbe
Bargeldbehebung Nicht-EUROab 0 €1,82 € + 0,75 %2,0 % Gebühren abseits der Behebungsgebühr von bis zu 2,5 %0€ bis 200 GBP Gegenwert/Monat danach 2 %1,82 € + 0,75 %1,82 € + 0,75 %400 € pro Tag, Bankomatkassen 1.100 €/Woche, gesamt 3.900 €/Woche0 €
Zahlungen Nicht-EUROab 0 €1,09 € + 0,75 %2,00%0 % bis 2 %, je nach Währung1,09 € + 0,75 %1,09 € + 0,75 %1,09 € + 0,75 %0 €
FilialenNeinJaNeinNeinca. 180 Filialen im Osten Österreichsca. 180 Filialen im Osten Österreichs5 Filialen (Wien, Graz,Linz, Salzburg, Innsbruck)NeinJa
Ereichbar07:00 – 23:00 Uhr Montag bis Sonntag und auch an FeiertagenMontag – Freitag von 8:00 bis 18:00 UhrMontag bis Freitag von 09:00 – 15:00 Uhr7 Tage die Woche über 24 Stunden00:00 – 24:00 Uhr00:00 – 24:00 Uhr08:00 – 20:00 Uhr Montag bis FreitagForum, 7 Tage die Woche über 24 Stunden, in der App gibt es einen Support-Chat24 Stunden: 050505/25
Support TelefonJaJaJaJaJaJaJaJa
Support E-MailJaJaJaJaJaJaJaJa
StraßeKurfürstenstraße 72Rochusplatz 5Hämeentie 116th Floor, The Tea Building, 56 Shoreditch High StreetAm Belvedere 1Am Belvedere 1Oberndorfer Straße 35Naritaweg 131-133Rothschildplatz 1
PLZ107871030530E1 6JJ11001100502010431020
LinzBerlinWienHelsinkiLondonWienWienSalzburgAmsterdamWien
LandDeutschlandÖsterreichFinnlandGroßbritannienÖsterreichÖsterreichÖsterreichNiederlandeÖsterreich
Telefon0800 099 0990049 30 6908878105 0100 – 5222205 0100 – 52222050 5022 222050505-25
E-MailBesucheninfo@bank99.atsupport@holvi.comservice@s-servicecenter.atservice@s-servicecenter.atinfo@hellobank.atinfo@unicreditgroup.at
zum KontoBesuchenBesuchenBesuchenBesuchenBesuchenBesuchenBesuchenBesuchen

Tabelle

Hello Bank Firmenkonto

Die Hello Bank bietet EPU die Möglichkeit an, ein gratis Firmenkonto zu eröffnen. Auch hier gibt es keine Kontoführungsgebühr und die Bankomat- und Kreditkarte sind kostenlos. Einen Eröffnungsbonus gibt es bei der Hello Bank nicht.

Seit Mai 2017 gibt es bei der Hello Bank aber eine weitere Einschränkung beim gratis Konto, denn neben einem regelmäßigen Eingang muss auch ein Wertpapierdepot vorhanden sein. Das bedeutet, dass die Hello Bank verlangt, dass ein Wertpapierdepot plus Verrechnungskonto eröffnet wird und dort

  • ein Wertpapierdepot mit einem Wert von mindestens 10.000 Euro vorhanden sein muss ODER
  • ein aktiver Investmentplan mit monatlichen Zahlungen von 50 Euro für Fonds bzw. ETFs

Wird dies nicht erreicht, so kostet das Konto 9,90 Euro im Monat für Selbstständige.

Nur wenn eine dieser weiteren Bedingung erfüllt ist, ist das Girokonto auch gratis. Ansonsten kostet das Girokonto 9,90 Euro im Monat, also 118,80 Euro im Jahr. Das Verrechnungskonto für die Wertpapiere kostet 4,50 Euro im Quartal, im Jahr sind das dann 18 Euro. Auch nicht zu vernachlässigen, wenn man die Girokonten des Mitbewerbs mitbetrachtet.

Im Hello Bank Konto enthalten sind:

  • Kontoführung
  • Bankomatkarte
  • Banking (Online und Smartphone)

Bar-Ein- und Auszahlungen sind nicht möglich, eine Kreditkarte gibt es ab 31 Euro im Jahr.

Holvi Firmenkonto

Holvi ist ein finnisches Unternehmen und bietet seit März 2021zwei verschiedene Kontomodelle an. Das Geschäftskonto Holvi Lite Konto um 6,00 Euro im Monat, also 72,00 Euro im Jahr umfasst alle Buchungen, eine inkludierte Debit Business Mastercard und es können zu denKonto-Umsätzen auch immer ein Beleg dazu gespeichert werden.

  • Keine Mindestlaufzeit
  • 6 € Kontoführung, 500 Buchungen/Monat inkludiert
  • Mastercard Debitkarte inklusive
  • SEPA Überweisungen inklusive (bzw. 500 Buchungen Limit/Monat)
  • Bargeldbehebung 2,5 % Gebühr

Worin unterscheidet sich Holvi Lite vom Holvi Pro Modell? Beim Holvi Pro Modell kommt es zur doppelten Kontoführungsgebühr, also 12,00 Euro im Monat oder 144,00 Euro im Jahr. Hier sind dann 3 Debitkarten von Mastercard inludiert, die Bargeldbehebung kostet dann 2,00 % vom Betrag und das wohl Interessanteste ist dann, dass auch Rechnungen erstellt und verwaltet werden können. Der Vorteil ist dabei, dass jede Buchung am Konto sodann auch einer Rechnung zugeordnet wird. Der Verwaltungsaufwand für Unternehmer sinkt dabei und so haben Unternehmer auch einen Überblick über die offenen Forderungen.

Hier noch ein paar Vorteile von Holvi Pro:

Buchhaltung – praktische Funktion integriert: Es verspricht eine automatisierte Buchhaltung, was sich dahinter wirklich verbirgt ist, dass man zu Transaktionen auch Belegen speichern kann und Eingänge bzw. Ausgänge kategorisieren kann.

Rechnungsstellung: Was ganz praktisch ist, dass bei Holvi auch Rechnungen erstellt werden können und diese nachverfolgt werden können. Sprich man kann sich eine Wiedervorlage einstellen, wenn eine Rechnung noch nicht bezahlt wurde. So behält man die Übersicht. Es gibt natürlich auch andere Programme und vielleicht kann das Buchhaltungsprogramm auch die Rechnungserstellung und Wiedervorlage, daher ist es fraglich, ob dieses nützliche Feature wirklich benötigt wird.

Ein Blick in die Kontodetails lässt mehr über Holvi erfahren. Holt man sich von dort ein Firmenkonto, so erhält man eine finnische IBAN (beginnt mit FI) und die BIC von Holvi lautet HOLVIHH.

Holvi Kontodetails

Holvi ist ein neuartiger Zugang zu einem Businesskonto. Das Builder Konto hat schon so ziemlich alles, was ein Unternehmer benötigt. Keine Kontoführungsgebühren, alle Buchungszeilen inkludiert, eine Business Mastercard Debitkarte mit der unbar bezahlt werden kann. Bargeldbehebungen kosten 2,5 % – dies gilt es daher zu vermeiden.

Das Angebot von Holvi kann von folgenden Unternehmen eröffnet werden:

  • GmbH
  • EPU – Ein Personenen Unternehmen
  • Freiberufler

bank99 geschäftskonto99

Die bank99, die Bank der Österreichischen Post, bietet auch für Unternehmen ein Girokonto an. Das Firmenkonto trägt den Namen „geschäftskonto99“ und überzeugt mit günstigen Gebühren. Die Zielgruppe der bank99 lässt sich so umschreiben:

  • Einzelunternehmer,
  • Gemeinden und
  • Selbständige

Die Kontoführungsgebühren beim geschäftskonto99 belaufen sich auf 4,00 Euro im Monat. Darin inkludiert sind die Kontoführungskosten inklusive allen elektronischen Abbuchungen. Die Bankomatkarte ist ebenso kostenlos. Wird eine zusätzliche Karte benötigt, kostet die 2,00 Euro im Monat. Eine Transaktion an den Selbstbedienungsautomaten ist im Monat kostenlos, jede weitere kostet 0,25 Euro. Wird der Schalter benötigt, so kostet die Transaktion dann 6,00 Euro.

Für Guthaben am Geschäftskonto gibt es 0,01 % an Habenzinsen, für Minusstände werden 12,00 % p.a. verrechnet.

Sehr geschickt ist der Umstand, dass es im Vergleich zu den ausländischen Online Bankings von N26 oder Holvi es bei der bank99 natürlich möglich ist über das Online Banking Finanzamtszahlungen zu machen mit der dementsprechenden vorgegebenen Maske, die die Überweisung ans Finanzamt erleichert.

Bank Austria Business-OnlineKonto

Die Bank Austria bietet für Einzelunternehmer mit wenig Umsatz das Firmenkonto „Business-OnlineKonto“ an. Mit diesem Konto gibt es einen Zugang zum BankingPortal der Bank Austria BusinessNet und kann dort das Online Banking durchführen.

Im Bank Austria Konto enthalten sind:

  • Kontoführung 5,50 Euro/Monat (=66,00 Euro/Jahr)
  • Online Banking 6,00 Euro/Monat (erstes Jahr kostenlos)
  • 0,32 Euro pro elektronische Transaktion
  • 0,55 Euro pro Transaktion auf der Habenseite
  • 0,32 Euro pro Transaktion auf der Sollseite, außer beleghafte Überweisungen am Schalter oder Barabhebungen, dann 1,10 Euro

Nicht enthalten sind in den oben angeführten Gebühren z. B. die Bankomatkarte, falls diese benötigt wird.

Erste Bank Firmenkonto: EPU Smart und EPU Plus

Die Erste Bank bietet für EPU spezielle Konten an. Es handelt sich dabei um das Girokonto EPU Smart und EPU Plus. Das EPU Smart Konto kostet 26,04 Euro im Quartal, was 104,16 Euro Jahreskosten entspricht. Daneben gibt es auch das EPU Plus Konto mit Quartalskosten von 32,87 Euro, was Jahreskosten in der Höhe von 131,48 Euro entspricht. Das Konto ist von Kopf bis Fuß das gleiche Girokonto, nur ist beim EPU Plus Konto auch eine s Visa Card Business GOLD Kreditkarte enthalten. Diese würde beim EPU Smart Konto zusätzlich 5,50 Euro im Monat kosten (= 66 Euro Jahreskosten). Benötigen Sie daher eine Kreditkarte und möchten die s Visa Card Business GOLD, dann nehmen Sie doch unbedingt das EPU Plus Konto, denn der preisliche Vorteil ist übers Jahr gerechnet bei ca. 30 Euro oder Sie suchen sich einen alternativen Anbieter, der die Kreditkarte für Sie besser oder günstiger abwickelt.

Wir zeigen Ihnen hier die inkludierten Leistungen des Pakets EPU Smart:

  • Kontoführung um 26,04 Euro im Quartal – alle elektronischen und automatisierten Buchungen enthalten
  • gratis Banking (Online und Smartphone)
  • gratis Bankomatkarte
  • gratis Kontoauszüge vom Kontoauszugsdrucker

Transaktionen im SB-Foyer sind in der Pauschale bereits abgedeckt, manuelle und beleghafte Buchungen am Schalter kosten 1,11 Euro und Auszahlungen an der Kassa kommen auf 1,05 Euro pro Transaktion. Wird ein Zahlungsauftrag nicht durchgeführt, so kostet dieser Zahlungsauftrag 5,76 Euro.

Interessante Zusatzleistungen beim Erste Bank Firmenkonto:

  • Büro2Go App
  • ProSaldo.net Fakturierung und Buchhaltung von haude electronica

Mit der Büro2Go App können Angebote und Rechnungen am Smartphone mit einer App erstellt werden. In Kombination mit der Erste Bank ist die App im 1. Jahr gratis.

Mit ProSaldo.net haben Sie eine Buchhaltung, welche sich mit Ihrem Erste Bank Konto verbindet und von dort die Buchungen extrahiert. Ihr Aufwand für die Buchhaltung verringert sich dadurch. Ebenso ist die Erstellung von Rechnungen über ProSaldo.net möglich. ProSaldo.net ist dank der Kooperation mit der Erste Bank im 1. Jahr gratis, danach erhalten Erste Bank Kunden da Buchhaltungspaket vergünstigt, nämlich z. B. für E/A-Rechner statt um 240,00 Euro im Jahr um 180 Euro im Jahr (exklusive Umsatzsteuer). Der Vorteil ist hier die integrierte Buchhaltung und die volle Konformität mit allen Regeln der österreichischen Buchführung.

N26 Business Konto

N26 bietet für Unternehmer das N26 Business Konto an. Ein deutsches Konto, welches auch für Österreicher nutzbar ist. Das Girokonto kostet 0,00 Euro Kontoführungsgebühr und beinhaltet eine gratis Maestro Karte und eine gratis MasterCard Debitkarte (Debitkarte bedeutet, dass jede Transaktion sofort aufs Konto durchschlägt und es nicht wie bei einer normalen Kreditkarte es zu einer Monatsrechnung kommt, welche sodann abgebucht wird vom Girokonto. Hier ist jede Transaktion sofort auf dem Konto ersichtlich und hat das Verhalten einer Bankomatkarte). Die Überweisung von Fremdwährungen via TransferWise (also keine SEPA-Überweisungen) ist bislang noch nicht möglich, soll aber nachgereicht werden. Es gibt sogar eine kleine Cashback Funktion. Wenn mit der MasterCard Kreditkarte bezahlt wird, so erhält man 0,1 % der Transaktionssumme zurück. Nicht viel, aber besser als nix. Bareinzahlungen sind in Österreich bei N26 nicht möglich.

Das Konto von N26 ist durch und durch kostenlos, nur die Behebung von Bargeld mit der Maestro Karte kostet 2 Euro je Abhebung. Mit der Mastercard Debitkarte sind diese kostenfrei. Transaktionen in Fremdwährungen kosten 1,7 % des Betrags.

Im N26  Konto enthalten sind:

  • gratis Kontoführung
  • gratis Maestro Karte
  • gratis Mastercard Debitkarte
  • gratis Banking (Online und Smartphone)

Bareinzahlungen sind bei N26 mittlerweile auch in Österreich möglich und zwar in DM Filialen bzw. Geschäfte des REWE Konzerns (BIPA, Billa, Merkur oder Penny). Dafür wird ein Strichcode in der N26 App generiert und beim Bezahlvorgang an der Kassa wird dieser gescannt und das Geld wird dort bezahlt und auf das N26 Konto überwiesen. Bis zu 100 Euro sind im Monat kostenlos möglich, darüber hinaus kostet die Einzahlung dann 1,5 % des eingezahlten Betrags. Nicht günstig, aber eben doch möglich, die Bareinzahlung auf das N26 Business Konto.

Wise Business Konto - Multiwährungskonto

Wise hat den ursprünglichen Sinn, dass Geldbeträge günstig überwiesen werden können in Fremdwährungen und dabei bis zu 85 % der Gebühren gespart werden können. Das britisch-estnische Unternehmen hat bereits über 1.000 Mitarbeiter, hat 2018 einen Gewinn von 8 Millionen US-Dollar erwirtschaftet, denn über 4 Millionen Kunden haben 2018 Transfers in der Höhe von 4 Milliarden US-Dollar im Monat getätigt! Ab dem 20.5.2020 kostet die Debitkarte einmalig je Ausstellung 6,00 Euro.

Das Wise Konto ist kostenlos in der Kontoführung, es wird zuerst ein privates Konto eröffnet, danach kann ein zusätzliches Geschäftskonto eröffnet werden. Dazu gibt es auch jeweils eine Mastercard Debit Karte, ebenso kostenlos.

Wer kann das Multi Currency Konto beantragen?

Jede Privatperson und Unternehmen in Österreich. Es erfolgt keine Bonitätsabfrage. Bei Unternehmen ist es so, dass Einzelunternehmer (Freelancer, EPUs) als auch von Personen- und Kapitalgesellschaften beantragt werden können.

Was ist im Multi Currency Konto inbegriffen?

  • Gratis Debit Mastercard
  • Gratis IBAN Kontonummer
  • Gratis GB-Kontonummer (Sort Code)
  • Gratis US-Kontonummer (Routing und Wiring Nummer)
  • Gratis AU-Konnummer (BSB Nummer)
  • Gratis NZ-Kontonummer
  • Einzahlungen sind in der Regel kostenlos (kleine Gebühr von 0,2 % bei Aufladungen über Kreditkarte, IBAN-Überweisung oder SOFORT-Überweisung sind gratis)
  • Einzahlung in der jeweiligen Währung eines der oben angeführten Kontos sind kostenlos

Die Gebühren:

Geld wird auf diesen Kontonummern in der jeweiligen Währung stets gratis empfangen. Muss ein Währungswechsel durchgeführt werden oder wird einer durchgeführt, so fallen Gebühren von 0,35 % für gängige Währungen an bis hin zu 2 % bei ausgefallenen Währungen.

  • Pauschalgebühr um Geld zu senden (jede Überweisung): 0,80 Euro

Bei Zahlungen über 12.000 € wird es wohl so sein, dass Wise die Grundlage für die Zahlung verlangt. Das hat mit den Geldwäschebestimmungen zu tun. So will Wise sicher gehen, dass sich hinter der Überweisung ein legales Geschäft befindet und keine Drogenfinanzierung, Terrorismusfinanzierung oder die Anschaffung von Plutonium damit getätigt wird. Klingt lustig, aber so sind die Regeln und Gesetze und Wise dürfte hier (zumindest zu Beginn) genauer darauf achten, warum etwas überwiesen wird.

BUNQ Businesskonto

BUNQ ist ein niederländisches Unternehmen welches innovative Kontenlösungen anbietet. Auch für Businesskunden. Um 10,99 Euro im Monat gibt es bis zu 3 Karten (wahlweise Maestro und Mastercard Debitkarten), bis zu 25 Bankkonten mit eigenen IBANs (NL-IBANs), Google Pay oder Android Pay für Android Smartphones. Die Bargeldabhebung und Zahlungen sind generell kostenlos (auch in Nicht-Euro-Ländern). Im Monat sind 10 Abhebungen inkludiert, jede weitere im Monat würde 0,99 Euro kosten.
Extra kostet dann noch jede Überweisung oder Lastschrift mit 0,11 Euro. Die genauen Gebühren, für was BUNQ Geld noch verlangt sind in dieser Aufstellung zusammengefasst.

    • Versende und empfange Zahlungen und Anfragen: €0,11
    • Zusätzliche Gebühr für das Versenden und Empfangen von Zahlungen via SMS: €0,10
    • Internationale Zahlungen mit Wise: €0,11 pro Zahlung (exkl. Wise Kosten)
    • Zusätzliche Gebühr, wenn jemand deine Anfragen mit iDEAL oder SOFORT bezahlt: €0,20
    • Eine Lastschrift bezahlen: €0,11
    • Scannen und bezahlen von Rechnungen in der bunq App: €0,20 pro Scan + €0,10 pro Zahlung
  • SEPA XML Batch Zahlungen: €1,00 pro Batch + €0,11 pro Zahlung

Als günstigere Alternative gibt es auch noch das bunq Easy Bank Business Konto, welches nur die Hälfte kostet. Also 4,99 Euro im Monat, sprich rund 60 Euro im Jahr. Dieses Konto hat jedoch keine 25 Unterkonten und es ist nur 1 Person als Verfügungsberechtigter inkludiert. Die Kosten von 0,11 Euro pro Transaktion bleiben jedoch auch bei diesem Kontomodell.

BUNQ bietet innovative Kontodienstleistungen an, daher gibt es eine Programmierschnittstelle (API) inbegriffen mit denen Kundige tolle Dinge anstellen können. Ebenso ist es einfach möglich externen Personen Zugriff auf das Konto zu geben (z. B. Steuerberater).

Leider Nicht (mehr) Alternativen

Fidor Smart Geschäftskonto

auch für Österreicher – leider doch nicht mehr 🙁

Die Fidor Bank aus München gibt es schon länger, aber es war lange nicht möglich dort ein Girokonto zu eröffnen als Österreicher. Nun aber legte die Fidor Bank den Hebel still und heimlich um und so ist es auch für uns Österreicher möglich bei der Fidor Bank ein Girokonto zu eröffnen. Ein Privatkonto ist für uns Österreicher ganz einfach zu eröffnen und zu nutzen. Leider ist es nun mittlerweile so, dass es nicht möglich ist ein Geschäftskonto bei der Fidor Bank eröffnen zu können. Dies hat die Fidor Bank mittlerweile wieder eingestellt und versucht man sich für das Businesskonto der Fidor Bank zu interessieren, kommt man schon nicht über den ersten Schritt der Anmeldeprozedur hinweg, denn dort ist das Land „Deutschland“ fix eingestellt. Dabei wäre das Angebot der Fidor Bank zu schön um es auch als Österreicher als Geschäftskonto nützen zu können. Die Fidor Bank bietet nämlich das Fidor Smart Geschäftskonto gratis an, das heißt mit 0 € Kontoführungsgebühr. Für das Girokonto gibt es keine Zinsen für Guthaben und sofern eine Überziehung eingerichtet wird, zahlt man hier 12,50 % Sollzinsen, das sind effektiv übers Jahr sogar 13,25 % – keine günstige Sache, das Überziehen bei der Fidor Bank.

Als Karte kann eine Fidor CorporateCard bestellt werden, diese ist eine Mastercard Prepaid Kreditkarte. Diese kostet im Jahr 8,95 Euro. Bargeldbehebung in der Euro-Zone kostet nichts damit, behebt man jedoch in einer Fremdwährung so kostet dies 0,49 Euro pro Behebung. Aber es gibt bei der Fidor Limits. 4 Geldbehebungen im Monat sind inkludiert, danach kostet jede Behebung 2,50 Euro. Wer aber behebt öfters als 4 Mal pro Monat Geld?

Im Fidor Konto enthalten sind:

  • gratis Kontoführung
  • Alle Buchungen
  • Aber leider im Moment nicht (mehr) für österreichische Unternehmen – nur Privatkunden sind im Moment willkommen

Die Eröffnung des Fidor Geschäftskontos erfolgt online und die Legitimation erfolgt über das Video-Identverfahren. In unserem Selbstversuch war die Legitimation mehr als aufwendig, denn der Partner war einfach nicht in der Lager den Reisepass korrekt zu lesen und so waren über 5 Anläufe nötig mit Wartezeiten von über 20 Minuten je Legitimierungsversuch. Ein großer Minuspunkt an dieser Stelle! Hat man die Legitimation aber geschafft, hat man das Girokonto.

DADAT Firmenkonto

Leider nicht!

Bis zum Juni 2018 machte es den Anschein, dass auch die DADAT das gratis Konto für EPUs anbietet, doch informierte uns die DADAT, dass das Angebot zwar für selbständige EPUs da ist, die Nutzung des gratis DADAT Kontos jedoch privat zu erfolgen hat. Nichts ist es also mit einem kostenlosen EPU Konto bei der DADAT, denn betriebliche Buchungen bzw. Zahlungen können laut der DADAT nicht über dieses Konto abgewickelt werden. Schade, also ist die DADAT doch kein Geheimtipp für EPUs, wenn das Konto betrieblich genutzt werden möchte. Im Jahr 2020 kam es bei der DADAT zu einem Aufräumen all jener Kontonutzer die die DADAT Bedinungen nicht korrekt befolgt haben. Jene die das DADAT Privatkonto unternehmerisch genutzt haben und dort Eingänge aus Geschäftsverbindungen hatten, wurden von der DADAT gekündigt. Das gab natürlich einen ordentlichen Bahöl im Netz, doch hat die DADAT selbstverständlich immer das Recht Geschäftsbeziehungen zu beenden, insbesondere wenn diese gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen. Die Hello Bank hat ein passendes Konto für EPUs um rund 10 Euro im Monat.

Möchte man das DADAT Konto als EPU aber privat nutzen, so gilt das Angebot natürlich weiterhin und die Rahmenbedingungen lauten hier wie folgt:

DADAT Girokonto mit 0,00 Euro Kontoführungsgebühr und einer gratis Bankomatkarte und eine gratis Kreditkarte, sofern im Monat mindestens 1.000 Euro eingehen. Um in den Genuss des gratis Firmenkontos zu kommen, muss man der DADAT seine Einkommensteuererklärung senden, welche sodann geprüft wird. Bei passender Bonität erhält man für die Eröffnung des Girokontos zur betrieblichen Nutzung grünes Licht. Bareinzahlungen sind im Bankhaus Schelhammer & Schattera gegenüber des Stephandoms möglich und kosten 3 € je Einzahlung. Auch ein Automat ist dort vorhanden für die Bareinzahlung.

Im DADAT Konto enthalten sind:

  • gratis Kontoführung (Mindesteingang 1.000 €/Monat)
  • gratis Bankomatkarte als Mastercard Debitkarte
  • gratis Banking (Online und Smartphone)

Alternativer, nicht-sehr-feiner Tipp: Privatkonto eröffnen und es betrieblich nutzen

Natürlich ist dies ein Tipp der nicht direkt aus der Bank kommt, denn Banken wollen Ihnen ein Businesskonto verkaufen, welches deutlich teurer kommt im Normalfall. Für EPUs ist es meist so, dass die Anforderungen an ein Girokonto sich nicht von den Anforderungen eines Privatkontos unterscheiden. Da das Girokonto eines EPU im Regelfall auf den Namen des Inhabers lautet und nicht anders, kann die Bank bei der Eröffnung nicht erkennen (außer durch Fragen), ob es sich nun um ein Firmen- oder Privatkonto handelt. Die feine, englische Art ist es jedoch auch nicht. Später dann bei den Eingängen am Konto ist es dann jedoch meist ersichtlich, ob es sich um Gehaltszahlungen handelt oder um Erlöse aus dem wirtschaftlichen Treiben des Unternehmers. Hier könnte ein findiger Bankberater dann auf Sie zukommen und Sie davon überzeugen, dass doch ein Firmenkonto zu höheren Kosten für Sie besser wäre. Kann sein, muss aber nicht sein.

Wie oben bei der DADAT bereits erwähnt gab es genau diese Nutzung bei DADAT Privatkonten. Hier gab es eine Beendigung der Geschäftsbeziehung durch die DADAT. Auch bei der Easybank gab es angeblich bereits solche Kündigungen, wenn das Privatkonto als Geschäftskonto verwendet wird.

Also: Es ist nicht die feine englische Art und wenn Sie dies so handhaben, dann müssen Sie auch damit rechnen, dass die Bank sie einmal kündigen kann.

Fazit

Firmenkonto für EPU muss nicht teuer sein

Lassen Sie sich keinen Bären aufbinden von Ihrer Bank, wenn diese der Überzeugung ist, dass Sie ein teures Businesskonto eröffnen sollten. Es gibt auch günstige Lösungen für Ihre Ansprüche und die oben angeführten Banken bieten Ihnen durchaus interessante Pakete. Es beginnt bei wirklich gratis Konten für Unternehmer bis hin zu Girokonten mit Kosten bei ca. 100 Euro im Jahr. Natürlich kommt es auf die persönlichen Anforderungen an ein Girokonto an, wo die jährliche Gebühren tatsächlich dann liegen. Viele Bareinzahlungen werden Ihnen die Kosten und Gebühren nach oben treiben und so müssen Sie sowieso auf eine Bank mit Filialstruktur ausweichen. Oftmals ist es bei EPUs aber so, dass die Zahlungen alle unbar abgewickelt werden und nur rudimentäre Funktionen beim Banking benötigt werden.

Haben Sie noch Fragen zu Firmenkonten für EPUs oder haben Sie einen weiteren Tipp, welches Businesskonto für EPUs besonders zu empfehlen ist? Wir sind um jeden Tipp dankbar!

Andreas von Gratis-Konto.at

Ich bins, Andreas! Der Gründer und der Kopf von Gratis-Konto.at – die Website wurde 2008 gestartet mit dem Ziel den hier in Österreich lebenden Menschen eine Übersicht zu bieten von kostenlosen und kostengünstigen Girokonten. Nach und nach wurde das Angebot erweitert um die Themen Zahlungsverkehr. Dazu gehören zum Beispiel das Thema Kreditkarte bzw. Zahlungskarten allgemein sowie mobile Zahlungssysteme wie Apple Pay oder Google Pay. 

Im Regelfall versuche ich natürlich die zahlreichen Konten, Karten & Co persönlich zu testen und berichte daher aus dem Maschinenraum der Konten & Karten.

100 Gedanken zu „Firmenkonto Vergleich: Das günstigste Businesskonto für Selbstständige“

  1. Ich brauche ein Geschäftskonto, in Österreich, wo es möglich ist, dass der Steuerberater Einsicht nehmen kann (nur Einsicht, keine Zeichnungsverfügung). Das können scheinbar nicht alle Geschäftskonten. Bei der Hellobank, meiner Hausbank als Privater, wurde mir das verneint. Bei der Sparkasse wurde mir erklärt, MBS (multi banking standard) wäre das, was nötig ist.
    Jetzt kommt dazu – ich erwarte ausschliesslich Zahlungseingänge aus dem SEPA Raum, die nicht auf EUR lauten.
    Da fallen doch einiges an Gebühren an, von der Bank, über Wechselkurs, etc.
    Ich könnte das Geschäftskonto auch als Fremdwährungskonto führen, was nochmals extra kostet, würde mir dann aber ein paar der Spesen sparen. Muss dann aber jedes Mal wieder umtauschen = zahlen. Eine richtige gute Lösung ist das nicht.
    Da wurde ich auf Wise aufmerksam; die bieten aber leider kein Konto in der Fremdwährung an 🙁
    Hast sonst jemand eine Idee??

    Antworten
  2. Ich habe einen privaten Wise und wollte heute ein Business Konto gründen. Sie wollen ihnen 25 Euro für die Eröffnung bezahlen. Ich glaube also noch nicht, dass ich mich entscheiden werde.

    Antworten
  3. Vielen Dank für deinen Beitrag, hat mir bei der Auswahl meines Kontos wirklich sehr geholfen.
    Top, dass dieser auch immer aktuell gehalten wird 👍.

    Liebe Grüße 🙂

    Antworten
    • Freut mich Martin zu lesen, dass er dir eine Hilfe war. Darf ich fragen, welches Konto es dann geworden ist?

      Antworten
  4. Ich bräuchte ein günstiges Konto für eine GmbH. Oft steht explizit EPU dabei. Oft ist das aber auch nicht klar. Wer bietet die günstigsten Konten für Gesellschaften an?

    Antworten
  5. Hi, ich bin auf der Suche nach einem Konto, bei dem ich günstig US$ Überweisungen empfangen kann. Was würdet ihr empfehlen? Lg Peter

    Antworten
  6. TransferWise hat die Gebühren weiter gesenkt. Ausgehende Überweisungen kosten jetzt statt 63 nur noch 35 Cent. Ersparen kann man sich diese Gebühr, wenn man Lieferanten einfach per SEPA-Basislastschrift abbuchen lässt. Die IBAN, die man bekommt ist eine belgische. Ich habe das Borderless-Geschäftskonto seit Juli 2019 und bin nach wie vor hochzufrieden.

    Antworten
  7. Hallo,

    ich suche ein kostenloses/kostengünstiges Geschäftskonto für ein Kleinunternehmen (vermietung), dass auf 2 Personen (meine Frau und mich) läuft. N26 wäre ein Favorit, aber i.wie finde ich nichts im Web, ob ich eine 2. Person hinzufügen kann. Also für die Steuererklärung ist es wichtig, dass beide Personen sichtbar sind.

    Würde mich über Hinweise freuen.

    Danke im Voraus

    LG

    Antworten
    • Ist es tatsächlich ein Unternehmen oder ist es einfach nur ein Gemeinschaftskonto auf dem Mieteinnahmen eingehen?

      Nicht offiziell könnte man wohl die ganzen Konten wie ING und Co probieren. Oder das Vermieterpaket bei der DKB. Zuerst halt ein Gemeinschaftskonto dort eröffnen. Wenn Unternehmen, dann muss eh ein Firmenkonto her. Siehe oben dann.

      Antworten
      • Mein Steuerberater hat mir empfohlen die Kleinunternehmerregelung zu nutzen, das heißt, dass ich ein Kleinunternehmen eröffnen muss.

        Kann man bei n26 business konto nicht einen 2 namen anführen? Damit es bei den auszügen ersichtlich ist.

        Lg

      • Nein, das geht nicht. Verstehe aber auch nicht, warum du das benötigst 🧐

  8. hallo,

    würde gerne als einzelunternehmen starten(1-Mann Handelsbetrieb) und ein günstiges konto ohne teure zusatzkosten eröffnen.

    brauch ich unbedingt ein business konto? hab von easy bank ein privatkonto, kann ich da alles übers private abwickeln? wäre über jeden tipp dankbar.

    Antworten
    • Ich bin ex Mitarbeiter der easybank: Dort wird (zumindest wurde damals vor 3-4 Jahren) tatsächlich immer wieder analysiert ob Privatkonten für unternehmerische Zwecke verwendet werden. Üblicherweise wirst du dann aufgefordert, dass Unternehmerpaket zu nehmen (oder gekündigt). Einzelne Überweisungen werden da anfänglich nicht auffallen, aber für ein echtes Unternehmen wird das auf Dauer nicht passen, da die Aufforderung zur unpassenden Zeit kommen wird. LG

      Antworten
      • Vor wenigen Monaten wurde dies bei der DADAT auch gemacht und es wurde nicht aufgefordert, sondern gekündigt. Die DADAT hat aber auch kein Angebot für Unternehmer. Resultat waren viele erboste (Ex)-Kunden die sich darüber beschwerten, dass sie gekündigt wurden. Aber zurecht, denn die DADAT bietet kein Unternehmerkonto an, sondern nur Privatkonten (hier aber auch für Unternehmer, die Konten müssen aber privat verwendet werden).

        Danke Franz für die Bestätigung, dass es nicht so ohne ist.

  9. Wir sind auf der Suche nach einem billigen Konto für eine OG (Holvi hat das leider nicht) Es würde uns vollkommen reichen, wenn Buchungszeilen gratis sind und die monatliche Gebühr möglichst niedrig ist.

    Antworten
      • Hatte eigentlich genau die selbe Frage. Findest du wirklich Erste Bank? Das S Gründerkonto ist im 1. Jahr ok, ab dem 2. dann aber auch schon recht teuer.
        Welche Alternative würdest du noch empfehlen?

      • Das hier ist der Vergleich für EPUs, für OG, GmbH geht es hier: https://www.gratis-konto.at/geschaeftskonto-vergleich

        Unterm Strich ist alles hier gelistet was einigermaßen Sinn ergibt. Es bleibt wohl nichts anderes als in die Tasche zu greifen. Günstige Geschäftskonten gibt es leider noch nicht in Österreich und wenn, dann bestenfalls aus dem Ausland.

      • Ja, habe mich eigentlich eh beim anderen Link schlau gemacht und nur zufällig hier die selbe Frage gesehen die ich auch hatte.
        Was sagst du zu Easybank? Von den Konditionen langfristig eigentlich deutlich besser als die Erste Bank. Gibt es sonst Nachteile zu beachten?
        Danke und LG 🙂

    • Hallo Tao, habt ihr euch mittlerweile für ein Konto entschieden? Wenn ja, welches denn? Wir suchen nämlich etwas mit den selben Kriterien 🙂 danke schon mal

      Antworten
  10. Hallo! Wollte ein Konto bei Holvi eroeffnen, ging aber nicht, weil man dazu ein Smartphone haben muss, was ich mir aber nicht zulegen will (aus Prinzip). Gibt es EPU Konten wo man kein Smartphone braucht?
    Gruesse
    Hannah

    Antworten
    • Mir fällt da nur die hello bank ein, die aktuell noch Freigabe per SMS erlaubt. Stellen das aber wohl auch noch ab.

      Antworten
  11. Hallo!
    ich brauche ein Konto mit Gläubiger-Id weil ich einen Sepa mit meinen Kunden mache. Wie sieht da euer Tip aus. Ich bin Einzelunternehmer und möchte Kosten sparen..
    Danke!
    LG

    Antworten
    • einen SEPA mit einem Kunden machen? Klingt nach Spaß haben 😉
      Du meinst wohl, du willst eine SEPA-Firmenlastschrift machen. Da kann dir die Hausbank helfen und hier würde ich entweder auf eine lokale Hausbank setzen oder beim EPU-Konto der Erste Bank nachfragen, ob sie das eh für dich machen bei der OeNB.

      Antworten
  12. Hallo, bei Transferwise hat sich etwas geändert. Man bekommt jetzt eine belgische IBAN. Die Zusammenarbeit mit der Handelsbank München wird offenbar beendet. Transferwise hat nun einen eigenen Sitz in Brüssel. Nach dieser Änderung ist es auch möglich, von einem Transferwise-Konto Lastschriften abbuchen zu lassen (derzeit noch im Beta-Stadium).

    Sonst bleibt alles beim alten. Habe nun seit einiger Zeit dieses Konto und bin bisher sehr zufrieden. Ich musste kein Privatkonto eröffnen und verwende nur das Geschäftskonto. Auf dem Transferwise-Konto sammle ich die Zahlungen meiner Kunden und einmal im Monat überweise ich den Sammelbetrag auf mein österreichisches Konto. Das spart einiges an Gebühren. Die Zahlungen an meinen Lieferanten in den USA werden damit in Zukunft auch günstiger.

    Antworten
  13. Hallo, wenn ich als österreichisches EPU ein Geschäftskonto brauche, für das das wichtigste Kriterium ist: die Buchungszeilen sollen möglichst günstig/gratis sein, welches empfehlen Sie?

    Antworten
    • Servus Matthias,

      was hälst du von den EPU Konten der Erste Bank? Alternativ ist vermutlich auch das N26 Business und Holvi Konto für dich interessant könnte ich mir vorstellen, siehe Vergleich oben.

      Antworten
  14. Hallo an alle! Welche Bank könnt ihr mir empfehlen, um kostengünstig einen Handel aufzuziehen? Oft werden ca 3,5% + Transaktionkosten verrechnet. Wer kennt günstigere Alternativen? Lg Elisabeth

    Antworten
  15. Hallo,
    bei N26 ist es in Österreich möglich, Bareinzahlungen durchzuführen. Man muss in eine von vielen Filialen (DM, Bippa usw.) gehen und an der Kassa die Bareinzahlung über die App und einen Strichcode (CASH26) durchführen. Bis 100€ im Monat kostenlos und sonst 1,5% der gesamten Summe.

    Antworten
    • Vielen Dank für den Hinweis, beim Privatkonto habe ich Cash26 bereits hinzugefügt, nun hier auch. Für Unternehmer wohl leider zu kostspielig und mühselig, wenn viele und hohe Geldbeträge eingezahlt werden müssen.

      Antworten
  16. Hallo allerseits. Ich benötige ein Österreichisches Konto, welches ich als Schweizer mit Wohnsitz in der Schweiz eröffnen kann. Ich bin eine Einzelfirma (EPU) und benötige keine Filialen oder andere Bank-Dienstleistungen. Ich brauche eine österreichische IBAN, auf die meine österreichische Kunden einzahlen können. Alles soll simpel, günstig und online sein, analog N26. Leider habe ich nichts gefunden… Wer hat einen Tipp? Danke und Gruss, Roland

    Antworten
    • Servus Roland,

      da wirst du wohl über die Grenze fahren müssen und hier lokal eines eröffnen. Warum ist es denn wichtig eine AT-IBAN zu haben? Euro-Konto sollte doch genügen und hier z. B. Holvi?

      Antworten
      • Danke. Es reicht nicht wegen den Spesen/Gebüren. AT-Kunden sollen spesenfrei einzahlen können und nicht auf ein ausländisches Konto einzahlen müssen…

      • Da brauche ich jetzt eine Übersetzung von Schweizer-Deutsch auf Österreich-Deutsch. Was meinst du mit einzahlen? Bareinzahlung oder überweisen?

      • 😀 Also ich möchte einfach, dass Österreichische Kunden, welche auf meiner Website eine Dienstleistung beziehen, nicht auf ein ausländisches Konto überweisen müssen. Die Kunden bekommen eine Rechnung via PDF, welche sie zu bezahlen haben. Und da sollte deshalb eine AT-IBAN verwendet werden. Verständlich? Gruss, Roland

      • Nein, noch nicht wirklich – ich verstehe noch nicht deine Argumente, warum es eine AT-IBAN sein muss. Eine SEPA-Überweisung auf ein Euro-Konto ist doch kostenlos, daher wollte ich erfragen, warum du auf den AT-IBAN bestehst.

      • Hm. Das ist kostenlos? Auch wenn das EUR-Konto in der Schweiz ist? Ok, das muss ich checken. Danke für die Inputs. Gruss!

      • SEPA Überweisungen kosten gleich viel ob Inland oder Ausland, meist ist das Konto pauschaliert bei uns und somit all inclusive.

      • Danke. Jetzt noch unabhängig von den SEPA-Kosten oder warum ich das Konto benötige. Gibt es ein vergleichbares Produkt in AT mit AT-IBAN, ähnlich wie N26?

      • Mein Unternehmenssitz ist ebenfalls in Österreich und nutze N26 als mein Geschäftskonto, da ich einfach keine sinnlosen Ausgaben, nur für ein Inländisches Konto mit AT-IBAN, haben wollte. (Sparkasse/25€p.Q.)
        Auf meinen Rechnungen steht eben die DE-IBAN, aber bis jetzt hat das nur einer wissen wollen, ob dies korrekt ist. Sonst hat keiner gemeckert und Zahlungen innerhalb der EU sind normal kostenfrei. Aufpassen muss man beim Finanzamt wegen dem Cashbacks, auch wenn es nur ein paar Cent sind, müssen diese angegeben werden.
        LG Zaim

  17. Bei der dad. At ist es nur mehr möglich in Banken mit kassa einzuzahlen oder den einen Automaten in Wien zum einzahlen zu nutzen.
    Bei eben diesen fremdbank Einzahlungen wird eine Gebühr von 5 bis 7 € fällig.
    Bankomaten zum einzahlen sind derweil nicht mehr verfügbar, kann sich aber wieder ändern.

    Antworten
  18. Hallo, gibt es ein günstiges Konto für EPU, welches es erlaubt, SEPA Lastschrifteinzüge von den Kunden durchzuführen?

    Antworten
  19. Habe kleinen Dienstleistungsfirma
    Habe jede Woche Bargeldeinzahlungen ( 2x)
    Ich bin EPU , alles andere geht über Daueraufträge
    und möchte auch Bankomatgerät für meine Firma

    Antworten
    • Vielen Dank Miron,

      das ist mir neu. Ich habe sogleich bei N26 nachgefragt, ob das ein Copy-Paste Fehler aus Deutschland ist, oder sie tatsächlich diese Limits nun auch in Österreich eingeführt haben. Werde ich dann abändern, wenn ich die Bestätigung erhalten habe.

      Danke für den Hinweis darauf!

      Liebe Grüße,
      Andreas

      Antworten
    • Das ist richtig, denn es handelt sich hier um das „Hello Girokonto“ und folgendes steht hier in den FAQs der Hello Bank:

      „Können selbstständig Erwerbstätige ein Hello Girokonto mit Gehalts-/Pensionseingang eröffnen?
      JA, es gelten die gleichen Bestimmungen wie für das Hello Girokonto mit Gehaltseingang. Als Einkommensnachweis muss der letzte Einkommensteuerbescheid vorgelegt werden (nicht älter als 2 Jahre). Es muss aber erkenntlich sein, dass das Konto als Geschäftskonto genutzt wird. Die Vorlage einer Einnahmen-/Ausgabenrechnung oder einer USt-Vorananmeldung ist nicht ausreichend.“

      Daher: Es heißt nicht Geschäftskonto bei der Hello Bank, aber Selbstständige, also EPUs, können dieses Konto eröffnen. Wichtig ist natürlich noch, dass man seinen Wohnsitz in Österreich hat.

      Antworten
  20. Überweisungen und Geld Erhalt aus nicht Euroraum:
    Wir verwenden als OG das Holvikonto als Geschäftskonto was eigentlich sehr gut funktioniert und kostengünstig ist mit Mastercard etc. Nun haben wir den Fall das wir mehr und mehr Kunden ausserhalb des EU Zahlungsraumes haben und laut Holvi das Konto nur für SEPA Zahlunsgverkehr zugelassen ist. Konkret hatten wir jetzt den Fall das ein Kunde aus China die Rechnung nicht begleichen konnte da seine Bank nichts auf unser Holvi Konto überweisen konnte. Holvi Support meinte mit Transferwise sollte das funktionieren. Es gibt aber viele Kunden die sowas nicht machen wollen (können) sondern einfach ihre Bank beauftragen den Betrag zu überweisen.

    Können sie mir sagen welche der oben erwähnten Bankkonten einen weltweiten Zahlungsverkehr ermöglichen?
    danke

    Antworten
    • Hallo Herr Resch,

      vielen Dank für Ihr Kommentar. Der Vergleich oben bezieht sich auf EPUs und daher bin ich mir jetzt unsicher, in wie fern die Verbindung zum Vergleich oben passend ist oder meinen Sie, dass einer der Gesellschafter ein Konto bei einer der obigen Unternehmen aufmacht?

      Gefühlsmäßig würde ich die gleiche Antwort geben wie der Holvi Support, denn bei internationalen Überweisungen greifen Banken ordentlich zu und TransferWise ist echt gut und günstig. Ansonsten müssten Sie mE zu einer Filialbank oder z. B. das Easybank Firmenkonto nehmen für Ihre OG, aber da greifen die Banken wohl tief in Ihre Firmentasche.

      Antworten
  21. Danke für den umfangreichen Beitrag.

    Ich nutze N26 bereits als Privatkunde, bin damit sehr zufrieden und wollte mich auch für unsere OG nach einem günstigen Firmenkonto umsehen. Soweit ich nun informiert bin, gibt es dazu zurzeit keine entsprechenden Lösungen und ich muss wohl bei meinem „teuren“ bestehenden Konto bleiben. Oder gibt es dazu schon News oder günstige Anbieter?

    Antworten
    • Hey Martina,

      bei einer OG wirds gleich mal teurer… da greifen Banken einfach gleich mal beherzter zu, wenns um die Kontogebühren gibt. Aus der Liste selbst, bleibt dann eigentlich nur noch Holvi übrig und hier muss man überlegen in wie fern dieses Angebot für euch passend ist? Evtl. ist das kostenpflichtige niederländische Bunq Angebot für euch von Interesse (10 €/Monat)? https://www.bunq.com/en/membership/business

      Antworten
  22. Danke für die Auflistung! Ich möchte mich hier auf folgende Aussage beziehen:

    „Steuerverwaltung für Deutschland (tja, ein Feature das für Österreich nett wäre, aber nur für deutsche Zwecke zugeschnitten ist – leider nicht wirklich verwendbar).“

    Ist das immer noch aktuell? Auf der Kontist Seite sehe ich nämlich, dass sie Debitoor verwenden und da scheint es möglich zu sein als Unternehmenssitz eben auch Österreich anzugeben. Verstehe ich da etwas nicht oder bezieht sich die Aussage auf etwas anderes? Danke schonmal für die Antwort!

    Antworten
    • Servus David,

      bitte, gerne geschehen. Bzgl. deiner Frage:
      Da ist halt immer die Frage, was man unter Buchhaltung / Einnahmen-Ausgaben-Rechnung versteht. Ja, Debitoor in Verbindung mit Kontist listet die Einnahmen und Ausgaben auf, was aber fehlt sind so hilfreiche Geschichten wie Kontorahmen, UVA, Export nach §§131, 132 BAO, … – das heißt, man kann Debitoor natürlich verwenden, aber es ist dann eben noch einiges zu tun, um diese Daten so aufzubereiten, dass es für einen Unternehmer/Einnahmen-Ausgaben-Rechner passt.

      Antworten
      • Okay, hmja.. verstehe… dann wäre es wohl generell sinnvoller gleich z.B. sevdesk oder billomat dazuzupacken, wo ein Datev-Export auhc gleich möglich ist… Danke für die Antwort!

      • ja, wäre eine Möglichkeit, aber es gibt auch viele, die machen sich das ohne Steuerberater unterm Jahr und dazu bedarf es dann andere Programme wie SevDesk oder Billomat (mir ist jetzt auch nicht klar, was der Vorteil dieser Programme zu Debitoor sein sollte?). Ich denke hier an Programme wie ProSaldo.net oder FreeFinance

      • Ich habe wohl etwas zu laut gedacht. Ich meinte nur, dass Kontist oder zB. Holvi alleine dann wohl nicht ausreichen werden.

      • leider nein, das Problem, so sehe ich es, ist, dass es national ganz einfach besondere Vorschriften gibt und die Kommunikation mit dem lokalen Finanzamt nicht EU-weit standardisiert ist und so nur nationale Buchhaltungslösungen in Frage kommen. Prosaldo.net macht mit der Erste Bank/Sparkassen gemeinsame Sache (vergünstigte Gebühr im 1. Jahr) und die Sparda Bank mit FreeFinance. Wobei beide Programme natürlich auch mit anderen nationalen Konten verwendet werden können. Evtl. ginge das sogar auch mit Kontist oder Holvi… aber eben nur unter der Bedingung, dass Münzen Jahr für Jahr eingeworfen werden.

  23. Achtung!!! Holvi-Konto ist nicht wirklich gratis. Es kostet EUR 0,50/Transaktion für Zahlungseingänge. In der Pro-Version für EUR 8,00/Monat sind 50 kostenlose Zahlungseingänge inkludiert. Die automatische Verbuchung ist, gerade für Onlineshops, sicher dennoch ein interessantes Thema.

    Antworten
    • Gleiches Problem bei der Easybank. Wir haben gerade zu Easy gewechselt wegen der vermeintlich günsigen 0,13 für beleglose Buchungen. Das Problem: alle unsere Zahlungseingänge waren beleghaft, somit 0,55 pro Zahlungseingang fällig und damit noch teurer als bei unserer alten Bank. Jetzt muss ich mich schonwieder umsehen, obwohl wir gerade erst gewechselt haben.

      Antworten
      • Servus Michael,

        habt ihr da keinen Einfluss darauf, dass eure Buchungen nicht mehr beleghaft sind? Speziell bei Unternehmen hätte ich gedacht, dass hier sehr viel nur noch über online Banking läuft und dies auch die Kunden für Überweisungen nutzen. 0,55 statt 0,13 Euro kann bei einer hohen Zahl an Buchungen teuer werden.

  24. Ihr Testsieger bei den kostenlosen Privatkonten, die DKB, bleibt bei den Firmenkonten ausgesperrt, obwohl es dort sogar eine Visakarte und die Möglichkeit von besseren Zinsen beim „Visa-Sparen“ gibt? Wir arbeiten seit Jahren in der Firma mit diesem Konto und sind höchst zufrieden.

    Antworten
    • Danke für den Hinweis Michael, der mich nun näher interessiert, denn habe ich hier etwas übersehen? Die DKB schreibt auf deren Website über das DKB Business Angebot:

      Das DKB-Business bieten wir Kunden aus rechts- und steuerberatenden Berufen, ausgewählten bautechnischen Berufen, gewerblich tätigen Immobilienverwaltern sowie für freiberuflich tätige Ärzte, Zahnärzte und Apotheker an.

      Seid ihr in einer dieser Branchen oder nutzt ihr ein „DKB Cash“ Privatkonto als Unternehmenskonto? Meine Neugierde ist geweckt! 🙂

      Antworten
  25. Ich muss sagen, bei genauerem Hinsehen, hört sich das EPU Smart der Erste Bank sehr interessant an. Nur leider wird hier nichts bezüglich der Kriterien geschrieben.
    Welche hier unter anderem wären:
    * ein österreichischer Gewerbeschein
    * man darf keine Mitarbeiter haben

    Antworten
    • Servus Paul,

      der Kontenvergleich hier ist für EPUs, also Ein-Personen-Unternehmen (Für Unternehmen mit Mitarbeiter bietet die Erste Bank dann die Kommerz Konten an). Ich habe auf der Website der Erste Bank jetzt extra nochmals nachgesehen, darf ich fragen, wie du festgestellt hast, dass die Erste Bank keine Unternehmen annimmt, welche in einem gewerbescheinfreien Bereich tätig ist?

      Generell bin ich aber am überlegen, ob ich nicht auch noch einen Vergleich für Firmenkonten für „größere“ Unternehmen mithinzunehme.

      Antworten
  26. Ist die Info zum Fidor Konto aktuell? Das Girokonto ist ja inzwischen für Österreicher verfügbar, aber beim Geschäftskonto ist noch immer der ständige Wohnsitz in Deutschland erforderlich. Wisst ihr da näheres?

    Antworten
    • Ja, die Info ist soweit aktuell, aber es geht hier um EPU-Konten, das heißt, dass die Konten auf den natürlichen Namen des Unternehmers laufen (Vor- und Nachname). Bei Fidor ist es aktuell bisschen kompliziert, denn offiziell bieten sie in Österreich nichts an, aber man kann als Österreicher ganz normal sein Konto dort eröffnen. Will man dies jedoch als juristische Person tun, so gibt es ein klares NEIN. Soweit sind sie noch nicht.

      Antworten
  27. Meiner Erfahrung nach haben sich Banken noch nicht auf die Einkommensrealität von Erwerbstätigen eingestellt, die ein „gemischtes“ Einkommen haben, also freie Dienstverträge, Werkverträge und geringfügige Anstellungen. Das ist bei immer mehr Leuten der Fall. Hier besteht das Problem, dass bei einem Girokonto keine brauchbare Kreditkarte ausgestellt wird, weil man mit den „gehältern“ unter der nötigen Bonitätsgrenze ist, auch wenn man aufgrund der selbstständigen Einkünkfte über Jahre vielleicht durchschnittlich 6-8000 Euro am Konto hat. Das ist beispielsweise äußerst ärgerlich, wenn man beruflich viele Auslandsreisen tätigen muss.

    Antworten
    • Servus Ro,

      ich stimme dir hier zu 100 % zu, dass die heutigen Arbeitsverhältnisse bei vielen Stellen noch nicht angekommen ist. Darum gibt es auch Herausforderer wie N26 Business oder Kontist, die hier Abhilfe versuchen. Dauert aber alles. Sieht man ja auch gut bei den verschiedenen Sozialversicherungen, die das nicht hinkriegen bzw. alles mehr als komplex ist.

      Zu deinem Thema: Hast du dir schon mal die Free Kreditkarte angesehen, die ja auch hier gelistet ist? https://www.gratis-konto.at/kostenlose-kreditkarte – zu Beginn hat man einen niedrigen Rahmen, mit ein bissl Training und püntklichen Zahlungen kann man das Limit nach oben trainieren. Angeblich gehts sogar bis 10.000 €. Nachteil dieser Karte ist jedoch, dass man den offenen Betrag per Überweisung begleichen muss. Vergisst man das mal, gibts saftige Verzugszinsen. Eben deren Geschäftsmodell. Alternativ würde mir noch das N26 Konto einfallen, das ist aber dann nur eine Debitkreditkarte und du kannst damit nur über das dortige Guthaben verfügen oder auch das DKB Konto mit der Visa Kreditkarte.

      Antworten
  28. Bei einem Businesskonto ist es unabdingbar, dass man seine Steuern damit zahlen kann. Das ist nur auf zwei Arten möglich. Entweder bietet die Bank eine österreichische Finanzamtszahlung oder eine eps-Überweisung. Daher fallen in der Regel alle ausländischen Banken weg bzw. sind nur als Zweitkonto brauchbar. Gibt es da Infos, welche Banken das anbieten?

    Antworten
    • Servus Andi,

      vielen herzlichen Dank für deinen wertvollen Kommentar, welcher ein neues Licht aufzeigt. Ich hatte diese Sicht noch gar nicht im Visier und habe mich nun auf der Website des Finanzministeriums umgesehen und unter https://www.bmf.gv.at/steuern/Steuern_online_bezahlen.html#heading_Elektronic_Banking_Systeme_fuer_Steuerzahlungen Hinweise darauf gefunden. Wie ich es im Moment lese dürfte es so sein, dass ALLE österreichischen Online Banking Systeme vergenusswurzelt wurden und diese einen eigenen Punkt im Banking anbieten müssen für Finanzamtsüberweisungen. Zusätzlich gibts auch noch die Funktion einer EPS Überweisung aus Finanz Online heraus. EPS-Überweisungen bieten aber nicht alle österreichischen Banken an (http://www.eps-ueberweisung.at/#Footer). Ich lese es aus dem zusammengefassten Text des Finanzministeriums so raus, dass wir Bürger nur noch die Möglichkeit einer elektronischen Überweisung haben und nur noch Ausnahmen einen Erlagschein erhalten. In wie fern es aber so ist, dass wir Steuerschuldner tatsächlich diesen Punkt der Finanzamts-Überweisung verwenden müssen vs. normale Überweisung, das möchte ich selbst noch klären. Ich werde mich beim Finanzamt erkundigen. Werde mich auch nach der Verordnung des FM erkundigen, da müsste alles sauber drinnen stehen.

      Gleich mal vorweg, welche Banken ein österreichisches Banking System haben (von den oben angeführten):
      – DADAT
      – HELLO BANK!
      – Bank Austria*
      – Erste Bank*

      * sind auch EPS Partner

      Ich melde mich wieder, wenn ich mehr weiß vom Finanzamt und wie die das sehen und welche Konsequenzen es hätte, wenn man „normal“ seine Steuern überweist.

      Antworten
      • Ich habe mich jetzt ein wenig mehr eingelesen und ich sehe es nicht so, dass man mit einem Konto aus dem Ausland nicht seine Steuern zahlen könnte. Mit der Hilfe des Verwendungszweckes und einer ordentlichen Bezeichnung, klappt es damit ebenfalls. Das Finanzministerium möchte die Zahlungen möglichst rasch und ohne Aufwand richtig zuordnen können, daher favorisiert dieses das EPS-System (welches nicht von allen Banken in Österreich unterstützt wird) oder den Punkt Finanzamtszahlung. In seiner Broschüre zur online Zahlung bittet sie darum, aber es gibt soweit ich mich nun eingelesen habe – kein MUSS, dass dies so ist:


        Quelle: https://www.bmf.gv.at/services/publikationen/BMF-BR-ST_Steuern_online_bezahlen_2016_3.pdf?61ndsx

        Unterm Strich ist es wichtig, dass die Überweisung ans Finanzamt einen eindeutigen Verwendungszweck hat und der Steuerschuldner hier aktiv mithilft, dass die Zahlungen eindeutig und rasch zuordenbar sind.

      • Danke für die Antworten und deine Einschätzung. Ich denke auch, dass das Finanzamt die Zahlungen auch über andere Wege annimmt. Der Unterschied ist halt, dass bei den beiden erwähnten Varianten die Zuordnung automatisiert erfolgen kann, während sie sonst manuell nötig ist. Ich lege das lieber selber fest, als einem Finanzbeamten Interpretationsspielraum zu lassen.

        Habe mich jetzt einmal bei der DADAT-Bank angemeldet und hoffe, dass das für Selbständige wirklich funktioniert. Falls nicht, werde ich mich hier wieder melden.

      • Über Erfahrungsberichte bin ich immer froh.

        Bei mir hat die dadat Eröffnung reibungslos geklappt. Die Einkommensteuererklärung musste ich mitschicken, war aber bei der dadat und auch bei der Hellobank kein Problem. Ich bin gespannt!

      • Hat alles funktioniert. Die Kontoeröffnung war problemlos. Die Maestro-Karte hatte im zweiten Versuch dann auch den vollständigen Namen draufgedruckt. Kreditkarte habe ich nicht beantragt, sondern bei einer schon vorher bestehenden Mastercard von Paylife das Konto für den Bankeinzug aufs DADAT-Konto geändert. Seitdem scheint die Karte auch im Online-Banking von DADAT auf. Bonusgutschrift und Überziehungsrahmen habe ich nach etwas mehr als zwei Monaten bekommen. EPS-Überweisung ist auch möglich. Einfach Schelhammer & Schattera auswählen und dann die Zugangsdaten des DADAT-Kontos eingeben. Bin soweit zufrieden und habe mein PSK-Konto geschlossen.

      • Freut mich, dass alles reibungslos geklappt hat. Darf ich nachfragen, wie hoch die jährliche Ersparnis nun ist?

      • Es sind ca. 46,50 Euro. Es war ein über 20 Jahre bestehendes PSK-Konto, daher waren die Konditionen noch besser als bei den aktuellen. Meine Kontoführungsgebühr war 5,66 pro Quartal und die Kartengebühr 24,xx pro Jahr. Ich verliere ca. 20 Cent Habenzinsen pro Jahr. Der Wegfall von Habenzinsen, KESt und Kontoführungsentgelt spart Zeit bei der Buchhaltung.

      • Da hattest du wirklich noch gute Konditionen, aber die Ersparnis ist jetzt auch noch sehr ok.

        Bzgl. Kest und Habenzinsen: dachte das ist eh endbesteuert und muss nicht extra verbucht werden? Habe ich hier einen Denkfehler?

      • Auch wenn ich als EPU keine vollständige Bilanzbuchhaltung machen muss, bilde ich doch das Geschäftskonto in der Buchhaltung nach, d. h. ich übernehme jede Buchungszeile. Das mache ich schon allein deswegen, damit ich durch den Vergleich der Salden in der Buchhaltung und auf den Kontoauszügen eine Kontrolle habe, ob ich mich irgendwo vertippt habe. Wie das dann verbucht wird, ob steuerrelevant oder nicht, ist davon unabhängig.

      • Jetzt bin ich im vollen Bilde und ergibt so auch Sinn, damit ist man auf der sicheren Seite, dass man keinen Zahlenverdreher hat. ?

  29. Wie alt ist denn die Information, dass die Fidor Bank für eine österreichische GmbH ein Geschäftskonto anbietet?
    Laut Servicehotline 14.07.2017 ist dies nämlich nicht möglich..

    Würde mich auf eine Antwort sehr freuen!

    Antworten
    • Die Informationen sind hier aktuell. Das Problem ist, dass der Vergleich für EPUs ist. Für juristische Personen sind die Anforderungen bei allen Banken leider höher und führt iR zu höheren Gebühren.

      Antworten
  30. Ich nutze seit einigen Wochen N26 Business als zweites Firmenkonto (Online Shop) und bin bisher sehr zufrieden.
    Ich habe im Monat 100+ Buchungszeilen, bei Raika kostet das einiges, bei N26 ist es gratis.
    Kreditkarte: Fremdwährungszahlungen werden ohne Aufschlag (bei Öst. Kreditkarten gerne 1,5% oder mehr!) direkt am Konto verbucht. Man hat also keine separate Kartenrechnung die extra verbucht werden muss.
    Zahlungen aus dem nicht-Euro Ausland werden gratis gutgeschrieben. Bei der Raika zahlt man oft über 10eur für eine Überweisung zb aus der Schweiz!
    App: sehr gut. Die App hat sogar mehr Funktionen als das online Banking im Browser.

    Nachteile: Kleine Probleme, zb Email Benachrichtigungen funktionieren nicht (App Benachrichtigungen aber sehr gut), geplante Überweisungen gibts nur in der App, nicht am Desktop.
    Reines Guthaben Konto, kein Kontorahmen, Kredit etc.

    Als Zweit-Firmenkonto sehr praktisch, spart Buchungszeilengebühren (vom Hauptkonto), Kreditkartenabo,
    Fremdwährungsgebühren.

    Antworten
    • Servus Thomas,

      das ist ja mal ein freudiger Kommentar zu N26, die im Privatkundenbereich ordentlich geschimpft werden (unzuverlässig, Ausfälle, …). So wie du es schilderst, ist es für dich ja mehr als optimal und sehr kostengünstig im Vergleich zu deinem bisherigen Raika Konto!

      Was ich noch nicht verstanden habe ist, dass N26 bei Abhebungen in Fremdwährungen von Gebühren in der Höhe von 1,7 % spricht lt. Preisverzeichnis -> https://n26.com/at/kosten/?lang=de

      Ich vermute mal, dass diese Gebühren, weil ja vor paar Monaten erst eingeführt, noch nicht eingehoben werden, diese aber irgendwann mal auch bei N26 bezahlt werden müssen.

      Antworten
      • Die 1.7% sind für Bargeldabhebungen in Fremdwährung, hier sind Fremdwährungszahlungen gemeint. Man zahlt z.B. online mit Dollar und es wird in Euro zum aktuellen Tageskurs ohne Zuschlag abgerechnet.
        Als Beispiel bei easy gratis werden 1.5% Manipulationsgebühr verrechnet.

  31. ING-DiBa Firmenkonto hat leider nicht funktioniert, sie nehmen keine Selbstständige! Entweder ich hab was falsch gemacht oder die Info stimmt nicht mehr?!
    Liebe Grüße,
    Bettina

    Antworten
    • Hallo Bettina,

      vielen lieben Dank für den Hinweis, da dürfte die ING-DiBa nun tatsächlich die Selbstständigen ausgeklammert haben beim Angebot 🙁

      Antworten

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