Hier ein kleiner Vergleich von Girokonten in Österreich, welche als “gratis” gelten. Beachten Sie auch das Fazit, denn hier wird in einem Kurztext informiert, warum dieses oder jene Girokonto besser oder schlechter für Sie geeignet ist.
Hier nun der Girokonto Vergleich für Österreich bzw. ÖsterreicherInnen:
Bank |
Direktanlage |
EasyBank |
BankDirekt |
DKB |
|---|---|---|---|---|
| Produkt | Internet Girokonto | Easy Gratis | Gehaltskonto | DKB Cash |
| Link | DKB online » | |||
| Bewertung | ![]() |
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| Kontoführung | 0,00 Euro | 0,00 Euro | 0,00 Euro | 0,00 Euro |
| Guthabenzinsen | 0,125 % | 0,250 % | 0,125 % | bis 2,050 % |
| Dispokredit | 7,000 % | 9,000 % | 7,250 % | 7,900 % |
| kostenlose Bargeldbehebung | Euroraum | Euroraum | Euroraum | Weltweit |
| Bankomatkarte | Ja | Ja | Ja | Ja* |
| Kreditkarte | Nein | Ja | Ja | Ja |
| Anforderungen | Nur in Kombination mit Spar- oder Wertpapier-Anlagekonto im Wert von mind. 2.500 Euro. | Nur als Gehaltskonto (regelmäßige Eingänge) | Nur mit mind. EUR 1.500,00 Eingang und in Kombi mit einem anderen Konto/Produkt | Keine |
| Online-Antrag | PDF-Formular | Online Formular | PDF-Formular | Online Formular » |
Fazit des Girokonto Vergleichs für Österreich:
Das perfekte Girokonto muss wohl noch erfunden werden, denn es gibt wohl bei jedem Girokonto den einen oder anderen Wermutstropfen. Jetzt aber der Reihe nach:
Direktanlage Konto: Hier ist keine Kreditkarte im Paket inkludiert, dazu benötigt man unbedingt ein Depot bei der Direktanlage mit einem Mindestwert von 2.500,00 Euro. Positiv hingegen ist hier, dass bei der Direktanlage das Internet-Girokonto dann aber stets kostenlos ist, auch ohne Mindesteingang, Gehaltseingang oder Mindestguthaben.Eröffnung geht nur über PDF-Formular.
EasyBank Konto: Das Easy Gratis ist ein Gehaltskonto, das heißt es muss ein regelmäßiger Eingang vorhanden sein. Ansonsten kann das Girokonto wohl wirklich viel. Kostenlose Bankomatkarte, kostenlose MasterCard Kreditkarte. Wenn kein regelmäßiger Gehaltseingang vorliegt, wird das Konto von der EasyBank auf das “Easy Konto” umgestellt mit Kosten von 54,36 Euro im Jahr (bei gleichen Leistungen)!
BankDirekt Konto: Hier ist die Einschränkung die, dass hier ein monatlicher Gehaltseingang von mindestens 1.500,00 Euro vorliegen muss UND zusätzlich noch ein weiteres Produkt der BankDirekt abgeschlossen werden muss.
DKB Konto: Tatsächlich alles kostenlos. Einziger Negativ-Punkt ist der, dass die DKB aus Deutschland ihre Geschäfte tätigt und das Konto ist ein deutsches Konto. Dank IBAN, BIC & Co funktioniert es aber auch für Österreicher vorzüglich. Sogar eine zweite kostenlose Bankomatkarte und kostenlose Kreditkarte für den Partner bzw. Partnerin erhält man zusätzlich. Großer Pluspunkt ist die tolle Verzinsung auf der Kreditkarte auf der man auch Geld überweisen kann. Dieses Guthaben ist sehr hoch verzinst (ohne Bindung)!
* Bankomatkarte ist eine deutsche Bankomatkarte und sollte in Österreich nicht eingesetzt werden, da diese hohe Gebühren verursacht. Behebungen können kostenlos mit der gratis Visa Kreditkarte beim Bankomaten durchgeführt werden.
Alle Angaben ohne Gewähr, Stand Juli 2011.
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Eine interessante Information und sollte Banken zum Nachdenken bringen.
Ich habe bei easy ein Konto aber keine monatlichen Einzahlung, da selbstständig.
Spesen wurden bei easy in Österreich bisher noch keine verrechnet.
Ing-diba ist hier nicht aufgelistet, warum?
Mfg
Fritz Watzl
dann kann ich nur gratulieren, dass die easy bank noch kostenlos ist
Es gibt nämlich für Unternehmen ein eigenes Girokonto, welches aber bei weitem nicht kostenlos ist (u. a. “0,25%o von der größeren Umsatzseite, mind. € 6,00 p.Q”).
Die ING DIBA ist deshalb nicht angeführt, weil diese in Österreich noch kein Girokonto führt. Die DIBA bietet lediglich Sparprodukte, Kredite sowie Wertpapiere an.
Ich hätte eine Frage zur Bankomat-Karte der DKB. Hier steht, dass bei der Benützung dieser dt. Bankomatkarte hohe Gebühren anfallen. Bei DKB-Cash (Internetseite) habe ich gelesen, dass die Bargeldlose Bezahlung im Euroraum nichts kosten (weil die Karte ja eigentlich Maestro-funktion hat). Kann mir jemand sagen, ob ich nun doch Gebühren zahle, wenn ich die Karte zum zahlen im Supermarkt verwende?
Danke.
@DKB Gebühren: Die angeführten Gebühren beziehen sich auf Auszahlungen am Bankomaten/Geldausgabeautomaten direkt. Hier sollte man mit der Kreditkarte abheben, dies ist kostenfrei.
Die Maestro-Funktion, als das bezahlen an der Bankomatkarte dürfte wie die DKB selbst sagt im EURO-Raum kostenfrei sein.
Gibt es so ein Gratis-Girokonto auch in der Schweiz oder Deutschland?
@Hr. Puchegger: das DKB Girokonto kommt aus Deutschland und kann dort natürlich auch ohne weiteres eingesetzt werden. Mit der Visa Kreditkarte kann man weltweit auch Bargeld abheben. Grundsätzlich kann man das DKB Konto stets benutzen, sofern der Geschäftspartner IBAN+BIC kompatibel ist, was er/sie aber sein sollte, denn ab 2013 (ungefähr) geht in der EU nichts anderes mehr.
Also zum Girokonto der DKB kann ich nur sagen, das es zwar kostenlos ist, jedoch sonst einige Dinge gibt, die erst später negativ auffallen. Zum einen kann man keinen Dauerauftrag auf österreichische Konten einrichten und zum anderen scheinen viele Angebote/Dienstleistungen nur für Kunden mit deutschem Wohnsitz zugänglich zu sein. Also wer früher oder später mal ein Privatdarlehen braucht, wird von der DKB nichts bekommen! Der Witz ist, das dieses nicht einmal in den FAQ bei der DKB steht, die Sache mit dem Wohnsitz habe ich auch erst heute mitbekommen, nachdem ich eine Anfrage geschickt hatte …, also wer nicht als Kunde zweiter Klasse behandelt werden möchte, sollte von der DKB die Finger lassen …
Sollte die DKB in Österreich mehr Kunden wollen ,dann soll die Bank auch mehr in Zukunkt, Produkte ( Dahrlen,…….) und Funktionen (im Internetkonto) anbieten die in Österreich üblich sind , was nätürlich nicht gratis ist ! Aber zur Zeit wie es aussieht gehn sie nur auf Kundenfang ,gute Werbemasche das GRATIS Konto plus Visa GRATIS !!!!!!!!!!!!
@Mike: Welche Funktionen fehlen denn im Internetkonto?
Dass die DKB in Österreich nicht alle Produkte anbietet ist zwar nicht so toll, aber viele brauchen eben eh keine Immobilienfinanzierung oder einen online Broker.
Es wird bei der DKB eben das kostenlose Girokonto+Kreditkarte angeboten u. beworben, für wenns passt eine tolle Sache, wer “mehr” möchte, sollte dann doch eher eine Filialbank suchen und dort eben für die erweiterte Produktpallette den einen oder anderen Euro bezahlen.
Was bitte nutzt mir als Österreicher ein kostenloses Giro-Konto, wenn ich keine Daueraufträge bzw. Einziehungsaufträge ausführen kann (Miete, Strom, Telefon, TV, Versicherungen usw.)?
Interessant wäre es jetzt einmal konkret benannt zu haben, WAS bei der österr. Variante geht bzw. nicht geht!
Vielleicht weiß jemand genauer Bescheid?
Grüße
Peter
Hallo Peter,
das mit den Daueraufträgen und Einziehungsaufträgen ist ein kleiner Jammer, aber absehbar, dass auch das funktioniert (schließlich soll es dank EU in ca. 2 Jahren keine nationale BLZ und Kontonummern nicht mehr geben, sondern nur noch IBAN u. BIC – damit ist auch dieses Thema erledigt).
Die meisten verwenden das DKB Konto als Zweitkonto, welches z. B. für
* kostenlose Kreditkarte (auch Partnerkarte ist kostenlos)
* Urlaubsreisen – da Behebung über Kreditkarte kostenlos ist
* Sparkonto – 1,65 % sind für österreichische Verhältnisse für täglich fällig seeeehr gut!
* Ich z. B. verwende es gerne auch als Referenzkonto, für Spareinlagen (z. B. bei der ATB Bank oder Credit Europe)
* Für Ebay benutze ich es auch – wenn ich z. B. an einen Deutschen überweise, oder er mir.
Wie setzen die anderen DKB Kunden es so ein?
Hallo Admin!
Danke für die schnelle Stellungnahme.
Dass (möglicherweise) in zwei Jahren gewisse Beschränkungen weg fallen ist mir im Augenblick kein großer Trost; sicher aber ist die Errichtung als (vorläufiges) Zweitkonto – wie von Dir angeführt – eine gute Sache (schon wegen der relativ hohen Verzinsung), ebenso die Möglichkeit der kostenlosen Barabhebung weltweit.
Habe heute relativ lange im Internet nach Alternativen gesucht, jedoch nicht wirklich welche gefunden. Darum werde ich morgen meine Anmeldung bei der Post abgeben und das Konto in dem von Dir beschriebenen Sinne verwenden (Urlaub, ebay, amazon…)
ich finde es selbst schade, dass die Banken nicht von sich selbst pro aktiver an dieses Thema herangehen, aber leider haben alle Angst vor mehr Wettbewerb. Kommt Zeit, kommt EU, kommt Veränderung
Bis dorthin eben jene Funktionen nutzen, die einem schon heute nützlich sind (hohe Verzinsung, Visa Karte plus evtl. Parnterkarte). Nicht vergessen… die 1,65 % gibts auf der Visakarte, das heißt, das Spargeld dorthin überweisen (entweder übers Konto, oder bei der DKB zwecks direkter Überweisung anfragen – die sind im Support extrem fürsorglich & nett).
wieso werden nicht mehr Auslandsanbieter aus D, CH und I (Südtirol!) hier angelistet? Ich geh nämlich von der CA / Bankaustria nämlich weg: 1.) erhöhen die ständig ihre Gebühren und 2.) reduzieren sie ihre Leistungen so krass, dass man nachmittags bei uns überall vor verschlossenen Türen steht, sodass ich nachmittags plötzlich nicht mal zu meinem Banksafe kommt. Mir ist in BRD die PostBank positiv aufgefallen – ist die positiv?
die ING-Diba ist für mich keine “Bank”; ich glaube auch, dass die bei uns keine Bankkonzession haben; paypal ist m.E. auch keine Bank – hat nach meinen Infos auch keine Bankkonzession. Bei ING-Diba fehlt mir z.Bsp. dass die das Bankgeheimnis in den AGB’s praktisch eliminieren; dass da alles (keiner weiß wohin) ins Ausland gemeldet wird, weil im Ausland “verarbeitet” wird. Die Ing-Diba ist daher für mich eine “fragliche Bank” ohne nennenswertes Bankgeheimnis.
ich plane in der BRD zur DAB-Bank zu gehen. spricht da etwas dagegen?
@Bert: viele Fragen, hier die Antworten:
mehr Auslandskonten: Weil die restlichen Banken in der Regel komplizierter sind und keine Aktionen für ÖsterreicherInnen anbieten. Das fängt schon bei der Legitimation an.
ING DIBA: So wie bei der DKB unter der deutschen Einlagensicherung. Glaube aber schon, dass die DIBA eine Extra Konzession in ÖSterreich auch hat, obwohl Sie diese dank EU nicht benötigen würde.
@Bankgeheimnis: Es ist nun doch so, dass das Bankgeheimnis in den letzten Jahren so und so aufgeweicht wurde und dieses nur jene schützt die tatsächlich Verbrechen verüben.
@DAB Bank ist ok, ist aber ein Teil der UniCredit… also eine Schwester der Bank Austria
Scheinbar besitzt die Bayerische LB noch ein zweite Bank mit einem ähnlichen Angebot wie die DBK (gehört auch der Bayern LB), nur mit Mastercard statt Visa : die SKB Bank
http://www.skgbank.de/html/skg-cash.shtml
Bin aber nicht sicher, ob das für Österreicher ähnlich zugänglich ist?
@Erwin:
Ja ist korrekt – das selbe Angebot, nur dass die DKB eben international ausgerichtet ist und schon 2 Mio. Konten “verkauft” hat. Die SKG jedoch macht kleinere Brötchen, die bieten das Angebot nur innerhalb Deutschlands an.
Hätte da noch eine Frage bezüglich DKB Cash Konto. Wenn ich das deutsche Konto als Österreicher verwende, dann fallen doch ausländische Zinseinkünfte an, und die muss ich dann zusätzlich bei der jährlichen Jahresveranlagung in Österreich angeben, oder? Ansonsten bekommt man unliebsame Post von der Finanzverwaltung in Österreich? Korrekt?
Schöne Grüße
Alexander
@Alexander: Ja, das ist korrekt (mehr gibts z. B. hier: http://www.bankkonditionen.at/news/index.php/auslandische-zinsen-dkb-advanzia-wie-versteuern/680/). Als braver Staatsbürger muss man dies anführen, es gibt jedoch auch eine Freigrenze bis zu dem nicht gemeldet werden muss. Wenn ich mich aber nicht recht irre, gibt es hier eine Art “Freigrenze” die bei 50-60 Euro liegt. Bei der aktuellen Höhe ist das ja nicht so schnell zu erreichen
Aber um es genau wissen zu wollen (ob es eine Grenze gibt und wenn ja wie hoch), müsste man beim Finanzamt des Vertrauens oder Steuerberater fragen.
Hallo Andreas,
danke für die schnelle Rückmeldung. Habe mich jetzt bei meinem Steuerberater erkundigt, er rät von einem Konto in Deutschland ab, da die Zinseinkünfte aus Deutschland dann jährlich eine Einkommensteuererklärung aufzunehmen sind, d.h. anstatt einer einfachen Jahresveranlagung muss eine Einkommensteuererklärung erstellt werden, der Auwand und die Kosten dafür rechnen sich nicht. Deutschland ist auch sehr genau bei der Meldung von Informationen an die österreichische Finanzverwaltung. Wenn man nichts bei der Steuererklärung von den ausländischen Zinseinkünten angibt, dann wird sich die österreichische Finanz melden.
Ich sehe daher jetzt von einem DKB-Konto ab und investiere die knapp 5 € pro Monat für eine zuästzliches Girokonto bei der Easybank (Easy Konto).
Schöne Grüße
Alexander
Hallo Alexander,
dieser Steuerberater würde mich aber interessieren, der das E1 Formular als so total komplex darstellt und das L1 Formular als easy
. So groß ist der Unterschied nicht und es geht ja (hat er auch etwas von der Freigrenze erwähnt?) nur um den Eintrag einer Zeile. Ich selbst mache das jedes Jahr gerne (weil ich mir übers Jahr echt etwas erspare… die Spar-Experten wissen, was dann noch alles mit einem DKB Konto möglich ist *g*)
Hallo Andreas,
dieser Punkt ist jedenfalls schon wichtig, d.h. wäre unbedingt beim Vergleich der Konten anzumerken, es kann dann ja jeder selber entscheiden, ob ihm der Aufwand das wert ist oder nicht. Von einer Freigrenze ist mir nichts bekannt, was ich weiß sind ausländische Zinseinkünfte auf jeden Fall zu melden.
Schöne Grüße
Alexander
Hallo,
sehr interessant eure Fragen und Antworten. Ich such das Günstigste Firmenkonto für ein Kleinstgewerbe. Admin hast du da auch einen Vorschlag ?
danke
Hm… ich glaub ich muss hier mal ein wenig neu strukturieren… ein Forum oder ähnliches, damit es übersichtlicher wird.
@Ewald: Kleinstgewerbe an sich sagt nicht viel aus – wichtiger ist, wie Du es nutzen willst/wirst.
Generell: Nun ja, wenn Du zu einer Bank gehst und sagst, dass Du ein Firmenkonto benötigst, dann wirds gleich von Haus aus mal teuer! Wenn Du das Konto so und so nur auf Guthabenkonto laufen lassen wirst und du ein Personenunternehmen führst, könntest Du “versuchen”, dass Du ein normales Konto eröffnest. Hier z. B. bietet die PSK mit ihrer Online Konto Box im Moment etwas hübsches an (http://www.gratis-konto.at/psk-konto-online-konto-box-plus-mastercard-kreditkarte-kostenlos/195). Schau mal, ob Du damit auskommst. Wenn Du ein Konto mit allem Drum & Dran brauchst (Überziehung etc.), dann solltest Du wohl eher zu einer Hausbank gehen, bzw. alternativ gäbs auch noch bei der Easy Bank ein Unternehmerkonto… ist aber auch nicht so günstig.
hallo admin,
ich bin bei der BA (privat und KMU/firma) und finde es ätzend.
privat: hier habe ich trotz sehr guten einkommen (30% in AT und 70% im ausland und auf ausländische konten) nur stress. wie ich eine kredit-information wollte für eine vorsorgewohnung (betonung liegt auf information!) wurde mir gleich gesagt wie schwierig alles ist und dass es nur mit einem sehr schlechten zinssatz möglich wäre. heute wollte ich ein upgrade auf ein erfolgskonto gold machen. weder telefonisch noch in einer filiale möglich, ich muss mit meinem berater sprechen da meine bonität (nach >30 jahren kunde) geprüft werden muss!!!
firma: 4 euro für jede einzahlung, X€ für jede transaktion, fast keine zinsen. einfach schlecht. und wir sind seit fast 50 jahren bei der BA!!!
frage: was wäre in AT die beste “hausbank” für ein privat und firmen konto?
bedürfnisse privat: online banking, tel. banking, weltweit funktionierende bankkarte, 2 kreditkarten (visa oder master und diners wenns geht). bei BA kostet dass alles ca. 180/jahr (visa classic, diners gold).
bedürfnisse firma: kleine firma, fast tägliche einzahlungen (also keine einzahlungsgebühr), hohe zinsen.
vielen dank für deine unterstützung, bei der ansammelung an angebot ist es nicht leicht den überblick zu behalten. aber schön dass es so viel angebot gibt (danke auch EU
)
LG
hallo wutzlek!
ich bin auch schon ewig bei der BA mit diesem paket und suche ebenfalls eine neue hausbank, da mir die kosten auf die dauer zu hoch sind. was mich besonders nervt sind die kontoauszüge. die BA schafft es nicht diese abzuschaffen. entweder kommen diese per post, da bezahlst du porto dafür, oder du druckst sie in der filiale aus. und das im zeitalter des internets. auf jeden fall hab ich es nicht hingekriegt die kontoauszüge abzubestellen.
falls du oder sonst jemand fündig wirst bezüglich hausbank privat und firma – meine firma läuft über ein unterkonto damit es nicht so teuer wird – freue ich mich über jeden tipp.
vielen dank an alle
gutes neues jahr noch
brigitte
Was kostet es wenn ich z.B im Supermarkt mit der Banomatkasse zahle.
Geht dies auch mit der VISA-Karte?
Wie sieht es mit der Quickfunktion aus?
MfG, Kin.
@KIN:
Das Bezahlen an der Supermarktkasse funktioniert mit der DKB EC-Karte, was ich weiß (selbst aber noch nicht ausprobiert). Kosten tun POS-Umsätze nichts. Eine Quickfunktion ist nicht vorhanden (ich glaube, dass dies eine “Spezialität Österreichs” ist).
Also laut der Erläuterung zur Einkommenssteuererklärung (http://formulare.bmf.gv.at/service/formulare/inter-Steuern/pdfd/2010/E2.pdf – Punkt 18) liegt die Freigrenze bei der Besteuerung von Auslandszinsen etc. bei 22 Euro.
Hallo Firehawk,
ja, danke für den Hinweis. Das heißt, wer mehr als 88 Euro Zinserträge pro Jahr im Ausland erwirtschaftet (=88 Euro * 25 % = 22 Euro), der muss sich beim FA melden.
@Andreas: Wie kommst du auf diese Rechnung?
Im Formular sind ja die Einkünfte aus Kapitalvermögen einzutragen – aber eben nur dann, wenn diese 22 Euro übersteigen.
Hallo JollyJumper,
ja, sorry – das habe ich falsch aufgefasst. Natürlich muss man ab 22 Euro Zinsertrag eintragen!
Hallo!
Ich habe das DKB-Konto nun schon seit über zwei Jahren. Für mich eine positive Sache, da ich so eine gratis Visa-Card habe. Ich nutze es als Zweitkonto, daher gibt es keine Probleme, auch nicht wegen verzögerter Zahlungen aus Deutschland nach Österreich (kann ein bis zwei Tage länger dauern).
Die Überweisungen kann ich mittels TAN-Liste eingeben und frei schalten. Auch für das ganze Jahr im Voraus. Bankeinzug funktioniert ebenfalls reibungslos, weshalb mir Daueraufträge nicht einmal auffallen. Alle Abrechnungen sind pünktlich und genau, Kreditkartenrechnungen können mehr als ein Jahr online abgefragt werden (einfach archivieren, am Jahresende dann bei Bedarf nachsehen oder ausdrucken).
Mit dem Finanzamt gab es noch nie Probleme oder Nachfragen von dieser Seite. Aber ich komme auch nie auf 22 Euro Zinsen bei der DKB.
Als Sparkonto nutze ich die IngDiba, die haben sowohl beim Sparen als auch beim Kredit vorteilhafte Zinsen und Konditionen, kann ich nur empfehlen. Freundlicher Service, schnelle Geldüberweisung und: Während die anderen österreichischen Banken Sicherheiten für kleine Kredite bei fixem Einkommen hinterlegt haben wollten, reagierte die IngDiba prompt und seriös und verzichtete darauf (Kredithöhe: drei Monatseinkommen). Beim Vergleich nicht vergessen: Die Errichtungsgebühren und laufenden Kontoführungskosten der Konkurrenz erhöhen den günstig scheinenden Werbe-Zinssatz um einiges! Immer tatsächliche Kosten (was insgesamt zurück gezahlt werden muss) vergleichen!
Als Giro-Konto in Österreich nutze ich ein Raika-Konto. Nach kurzem Gespräch mit der Betreuerin bekam ich ein Internet-Konto gratis (statt 12 Euro im Quartal). Das Argument: Wenn andere Banken gratis Konten haben, kann das die Raiffeisen doch auch? Alle Bankomatzahlungen, Automaten-Ein-undAuszahlungen und netbanking-Überweisungen sind inklusive. Zu zahlen wäre für Schaltertätigkeiten, Überziehungszinsen und Erlagscheingebühren (wenn jemand noch mit dem Schein in die Bank rennt, um einzuzahlen). Für mich belanglos, für andere vielleicht interessant: Kontoauszug in der Bank gibt es keinen, wer einen braucht, kann ihn selbst daheim ausdrucken. Aber ich sehe einfach im Netbanking meine Transfers an, brauche ich nicht in Papier zu blättern.
Hallo Michael,
Du bist anscheinend ein Anwender, der aus allen Angeboten das Beste rausholt! Respekt!
Ich finde Du hast sehr augenscheinlich geschildert, wie man von den unterschiedlichsten Angeboten der Banken profitieren kann.
Ich habe seit kurzem auch ein DKB Konto und wollte dieses als einziges Konto führen.
In Österreich funktioniert das aber nicht so einfach.
Ob ich mit der Kreditkarte oder Bankomatkarte Geld behebe ist mir völlig egal und aufgrund der Kosten die bei der Geldbehebung mit der Bankomatkarte bei der DKB anfallen greift man klarerweise zur Kreditkarte bei welcher die Bargeldbehebung weltweit gratis ist.
Quick funktioniert mit der DKB Bankomatkarte auch nicht (damit kann ich auch leben).
Ein großes Problem im Zusammenhang mit der DKB stellen aber noch Lastschriften dar. Jeder hat Lastschriften (Versicherungen, Handy, Gis, Telekom, Internet, Kreditkarten, Strom). Das Problem ist, dass fast die meisten eben genannten Anbieter in Österreich nur von österreichischen Konten eine Lastschrift veranlassen können. Das Konto der DKB ist ein deutsches Konto und die BLZ dementsprechend länger.
Auch mein Hinweis auf das SEPA Verfahren, was Lastschriften im EURO Raum problemlos ermöglicht muss durch die einzelnen Anbieter erst umgesetzt werden und rentiert sich offenbar diese Umstellung für österreichische Firmen nicht.
Teilweise kann man mit Daueraufträgen dieses Problem abfangen (sofern man von den Anbietern IBAN und BIC bekommt, SEPA) es ist trotzdem nicht lückenlos umsetzbar und wenn die zahlungen monatlich variieren bringt auch der Dauerauftrag nichts. Die Zahlung mit Erlagschein ist mit Kosten verbunden und man muss sich monatlich hinsetzen und die Rechnungsbeträge überweisen.
Im Endeffekt ist das DKB Konto zwar günstig, aber nur als Zweitkonto brauchbar, Leider!!
Hallo Stefan,
dankeschön für deinen Erfahrungsbericht! Das mit der SEPA ist wirklich so ein *grmbl*-Ding, denn technisch funktioniert sie einwandfrei nur wollen die Unternehmen noch nicht. Hier kommt aber die EU ins Spiel und wie ich finde auch zu Recht, denn mit solchen künstlichen Hürden schotten sich manche ab! Laut Wikipedia ist der aktuelle Stand so:
“Ein Termin für die Beendigung der nationalen Systeme besteht noch nicht, es wird jedoch erwartet, dass mit dem Inkrafttreten der neuen Verordnung Anfang 2012 das Ende für die nationale Überweisung für Februar 2013 und für die nationale Lastschrift für Februar 2014 beschlossen wird. Diese Verordnung tritt dann als Änderung der Verordnung (EG) Nr. 924/2009 in Kraft.”
Hoffen wir, dass es schneller geht, denn IBAN + BIC sind eine wunderbare Sache für die Konsumenten und eröffnen neue Chancen bei der Wahl der “besten” Bankprodukte.
Hi,
das DKB Konto hört sich sehr interessant an. Ich möchte es gerne eröffnen und nur die VISA Karte nutzen. Dabei immer am Ende des Monats vor der Abbuchung des Betrages vom Konto den entsprechenden VISA Betrag vom Ö-Konto auf das DKB Konto überweisen. Somit wird auf dem DKB Konto immer sehr wenig Geld oben sein.
Jedoch sind mir 2 Punkte noch nicht wirklich klar:
1.) Gelten die 22€ Freibetrag bei den Zinserträgen nicht auf die gesammten Zinsen – also von den Ö-Banken bzw. Sparkonten und den ausländischen EU Banken zusammen? Wenn das der Fall ist, ist man schnell über die 22€ drüber und man muss trotzdem es der Finanz melden.
2.) So wie ich es verstehe meldet die DKB die Zinserträge an der deutschen Finanz die es wiederum an die österreichische Finanz meldet. Richtig? Erfolgt das immer? Auch unter 22€ Zinserträge? Bzw. wenn man keine Zinserträge hat? Wird man dann trotzdem von der Ö-Finzanz aufgefordert eine Einkommenssteuererklärung zu machen oder reicht dann die Arbeitnehmerveranlagung?
Hallo Paul,
@1: Nein, bei den österreichischen Zinsen gibts die KESt ab dem ersten Cent zu bezahlen, also kein Freibetrag! Ansonsten gilt es pro Steuerpflichtiger (du kannst also nicht DKB, ATB & Co unterschiedlich behandeln, sondern auf die Summe kommt es an).
@2: das weiß ich nicht. Ich weiß auch nicht ok die DKB immer meldet etc. Im Sinne der Steuerehrlichkeit gibt es den Hinweis, dass man diese Brutto-Zinsen angeben muss (habe ich die letzten Jahre immer gemacht – ist schnell erledigt).